Hallo alle miteinander,
sitze gerad egemütlich in meiner Garage und genieße den Anblick des Crossfire. Ja, verrückt muß man schon sein 
De wogenden Bäume und Äste im Sturm spiegeln sich im Lack, einzelne Sonnenstrahlen lassen ihn mystisch glitzern und man fängt an zu träumen. Klassiker hin oder her, der Crossfire ist noch kein Auto im Retrostil. Hier wird kein bereits einmal dagewesenes Modell kopiert. Anders als Ford Mustang, Mini Cooper, VW New Beetle oder Jaguar S-Type zeigt der Crossfire vielmehr einzelne Stilelemente verschiedener berühmter amerikanischer Automobil-Ikonen und fügt sie in einem einzigen Auto zusammen. Das ist das Besondere am Chrysler Crossfire!
Wer die Autoidole aus dem Detroit der 60er Jahre kennt, dem werden die Designmerkmale sofort ins Auge springen: Die von der 57er Corvette entliehenen gleichgroßen Halbkreise auf Fahrer- und Beifahrerseite des Cockpits. Die auffallende Blechfalz auf der Dachmitte des Wagens von der 63er Corvette Stingray. Die seitlichen Luftauslässe wie z.B. beim 65er Ford Mustang. Und vor allem das berühmte „Boattail“-Heck des 71er Buick Riviera.
Aber damit nicht genug: der Crossfire strotzt auch mit neuen Proportionen. Einerseits ist auch die lange Motorhaube ein typisches Charakteristika der 60er Jahre. Die kurzen Überhänge an Bug und Heck des Wagens sowie die hohe seitliche Gürtellinie sind aber eindeutig neuzeitlicher Prägung. Seinen Namen verdankt der Crossfire an den sich kreuzenden Sicken in der Seitenlinie. Auch diese hat es so vorher nie gegeben. Es ist gerade die Kombination von alter und neuer Linienführung, die den Crossfire so unverwechselbar machen.
Alles in allem, ich genieße jeden Tag wo ich unbeschwert in meiner Garage verweilen darf und mir dieses phantastische Fahrzeug aus verschiedenen Blickrichtungen einverleibe... träume... genieße...
Das muß Liebe sein...
Viele Grüße, Onkel-Mark 