Angepinnt Bremsen - Fahrwerk - Räder - Fahrverhalten

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    • Bremsen - Fahrwerk - Räder - Fahrverhalten

      Hallo zusammen.

      Beim Thema Bremsscheiben sind schnell die Grenzen des Themas erreicht, daher will ich hier mal ein neues eröffnen. Ich hab nun schon einige Beiträge gelesen und nachgeforscht, es sollte allerdings eine allgemeine Erfahrungssammlung werden und nicht auf einen speziellen Hersteller abzielen (wie bspw. Thema "AMG-Bremsanlage").

      Die neulich bestellten Bremsscheiben stellen eine notwendige Übergangslösung dar. Letztlich ziele ich jedoch auf folgende Neuerungen ab: neues Fahrwerk, neue Bremsen / Bremsanlage, neue Räder (20" am liebsten) - sportlich ausgelegt, straff und komfortabel, vor allem aber ein maximal erreichbares Maß an Sicherheit bei zügigen Fahrten (Autobahn, Bergstrassen). (strassenzugelassen versteht sich von selbst)

      Auf Grund mangelnder Erfahrung stehe ich vor folgendem Problem: kaufe ich ein (vielleicht von euch) empfohlenes Fahrwerk, passt die Bremsanlage nicht drunter. Falls doch, passen die Felgen nicht mehr über die Bremssattel, etc. - ich will nicht falsch investieren.

      Also erste Frage: Wenn ich schon weiss, was alles gemacht werden soll - bei welcher Baugruppe fange ich an? (meine erste spontane Idee: "von innen nach aussen" - 1. Fahrwerk, 2. Bremsen, 3. Räder / Felgen)
      Wenn ich das weiss: Wie stimme ich das ganze ab?
      Was muss oder kann ich zusätzlich optimieren (Radlager, Stabis, Achsmanchetten, Querlenker etc.)?

      Vielleicht ist das etwas sehr grob formuliert und für manche vielleicht "zu einfach", weil sie damit jeden Tag oder schon seit Jahren zu tun haben und sich diese Fragen nicht mehr stellen. Doch die einzige Erfahrung, die ich habe, ist die von meinem früheren Auto, einem Mitsubishi Galant. Den hab ich allerdings nur tiefergelegt und neue Räder drauf - so ein 08/15-Tuning eben (ich war auch mal jung :D). Nur jetzt will ich das gern etwas professioneller angehen und nicht von Beginn falsch planen, wenn ich weiß, das hier Leute sind, die sich damit echt auskennen. :thumbsup:

      Vielen Dank schon mal.
      Cheers.
      Marco
      "Hubraum lässt sich durch nichts ersetzen - ausser durch noch mehr Hubraum!"
      (Zitat von ..)
    • Vielleicht doch erst mal ein wenig Lesestoff:

      FAQ - Spurplatten, Distanzscheiben, Distanzringe
      FAQ - Tieferlegung, Negativer Sturz, Reifenverschleiss, Exzenterbuchsen, Sturzstreben
      Welches Fahrwerk würdet Ihr empfehlen?

      Und dann die Frage was dein eigentliches Ziel ist. Bedeutet, wie soll sich da Auto fahren und worauf legst Du den Fokus? Denn straff und gleichzeitig komfortabel widerspricht sich schon von vornherein.

      Besser wäre zu wissen, was Dich am jetzigen (Serien)-Zustand stört.

      :winke:
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • Hallo Marco,

      großes Projekt was Du da vor hast.

      Zum Fahrwerk:
      Am besten ein voll einstellbares Gewindefahrwerk, je nach Tieferlegung, so ab 20 mm wird es Probleme mit dem Sturz geben, da beim XF nicht nachstellbar. Abhilfe wären, Exzenterbuchsen aus Australien ohne TÜV oder Sturzstreben ohne TÜV.

      Das geeiere vom Fahrwerk kommt teilweise auch von den Gummilagern der Aufhängung bzw Streben. Andere Stabis machen den XF noch härter was aber zu verschmerzen wäre wenn es denn verstärkte Stabis gibt.

      Zur Lenkung:
      Die Kugelumlauflenkung und das dazugehörende leicht schwammige Lenkgefühl wird nicht besser, ich denke sogar das Verhalten wird schlimmer durch das härtere Fahrwerk.

      Bremsen:
      Auf alle Fälle Stahlflex-Leitungen, dann was ohne Probleme passt die SRT Bremse. AMG Anlage mit Umbauten und leichten Einschränkungen (anderer Pedalweg) möglich.

      Räder:
      Je kleiner desto besser und je leichter desto besser, also 20" rundum? Ne, dann eher 18" und das ganz leicht als Schmiedefelge. :rolleyes: Das Fahrverhalten wir mit 20" nicht besser, bleibe bei 18/19" dann evtl. leichtere Felgen

      Gruß Pit

      P.S.: Hier treibt sich doch ein Fahrwerksguru umher, der hat das schon fast alles durch!
      I like Girls, how i like my Whisky! 20 Years old and full of Coke

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Blackpit ()

    • Markus schrieb:

      Denn straff und gleichzeitig komfortabel widerspricht sich schon von vornherein.

      Ok, missverständlich ausgedrückt. Straff, aber nicht knüppelhart. Ich will nach 800 km Autobahn keine Rückenprobleme haben.

      Markus schrieb:

      Besser wäre zu wissen, was Dich am jetzigen (Serien)-Zustand stört.

      Ich such - zugegebenermaßen - mehr Sportlichkeit, bessere Strassenlage, besseres Bremsverhalten. Ich habe bspw. eben genau den Fehler gemacht, den du geschrieben hattest: Die Bremsbeläge waren runter. Damals habe ich mir die redstuff gekauft, doch nach einiger Zeit waren die (obwohl es keine yellow stuff waren) eben zu hart für die originalen Bremsscheiben. Ergo: Bremsscheiben hinüber nach ca. 1 Jahr. Und das will ich bei den nächsten Investitionen vermeiden.

      Und ein wenig mehr Leistung steht dem Crossi sicher auch. Nur ich will nicht mit der Leistung anfangen, wenn der Rest nicht passt. Als Endprodukt stelle ich mir das Motorenupdate von Startech vor (300 PS).

      Dafür müssen allerdings die sicherheitsrelevanten Kompnenten wie Bremsen, Fahrwerk etc. schon geeignet sein. Ich will dann nicht nochmal alles neu machen. Und ohne die "Sicherheitserhöhung" denke ich nicht an Leistungssteigerung.


      Vielen Dank für die ausführliche Antwort. :thumbup:

      Blackpit schrieb:

      Zum Fahrwerk:
      Am besten ein voll einstellbares Gewindefahrwerk, je nach Tieferlegung, so ab 20 mm wird es Probleme mit dem Sturz geben, da beim XF nicht nachstellbar. Abhilfe wären, Exzenterbuchsen aus Australien ohne TÜV oder Sturzstreben ohne TÜV.

      Und da ist das Problem. ich befürchte, da es in DE keinen TÜV darauf gibt, wird das in der Schweiz aller Wahrscheinlichkeit nach noch schwieriger.

      Blackpit schrieb:

      Zur Lenkung:
      Die Kugelumlauflenkung und das dazugehörende leicht schwammige Lenkgefühl wird nicht besser, ich denke sogar das Verhalten wird schlimmer durch das härtere Fahrwerk.

      Blöde Frage: An der Lenkung kann man nichts ändern, oder gibt es Alternativen? (abgesehen von Einzelanfertigungen mit Kosten jenseits von gut und böse.)

      Blackpit schrieb:

      Bremsen:
      Auf alle Fälle Stahlflex-Leitungen, dann was ohne Probleme passt die SRT Bremse. AMG Anlage mit Umbauten und leichten Einschränkungen (anderer Pedalweg) möglich.

      Was bringt tendenziell mehr? Höhere Kolbenanzahl oder größerer Scheibendurchmesser?

      Blackpit schrieb:

      Räder:
      Je kleiner desto besser und je leichter desto besser, also 20" rundum? Ne, dann eher 18" und das ganz leicht als Schmiedefelge. :rolleyes: Das Fahrverhalten wir mit 20" nicht besser, bleibe bei 18/19" dann evtl. leichtere Felgen

      Vielen Dank für den Tipp. die Optik war für mich bislang das einzige Entscheidungskriterium, da ich die Felgen im Verhältnis gesehen nicht als gravierend hinsichtlich Performance eingestuft hab.

      Cheers und schönen Abend,
      Marco
      "Hubraum lässt sich durch nichts ersetzen - ausser durch noch mehr Hubraum!"
      (Zitat von ..)
    • Hallo Marco,

      Fahrverhalten:
      Das ist Geschmackssache. Deshalb müßtest Du mal genau beschreiben was Dich stört. Einfach nur tiefer, härter, breiter bringt nichts.

      Grundsätzlich gehe ich mit Blackpit absolut konform. Reduzierung der ungefederten Massen ist ein wesentlicher Punkt. Das ESP ist grundsätzlich mercedestypisch sehr sicherheitsorientiert ausgelegt. Die Kugelumlauflenkung ist indirekt, bietet nur geringes Feedback und nicht zu ändern. Das Fahrwerkskonzept ist konzeptionell dem Komfort verpflichtet.

      Daraus einen richtigen Sportwagen zu machen halte ich für unmöglich. Wenn das das Ziel ist, dann hast Du meiner Ansicht nach das falsche Auto gekauft. Wenn es Richtung Gran Turismo gehen soll, dann ist der Crossfire schon eher geeignet.

      Bremse:
      Relevant ist letztlich wieviel Energie/Wärme abgeführt werden kann. Das erreicht man durch mehr Masse = Durchmesser/Dicke. Meistens bedeutet das aber mehr Gewicht - also ungefederte Masse. Deswegen bieten Sportwagenhersteller Carbonbremsscheiben. In den USA haben sich ein paar Jungs auch Bremsbelüftungssysteme gebaut, um die Wärme besser abzuführen.

      Also stellt sich auch hier die Frage wie Du das Auto einsetzt, was Dein Ziel ist und was Dich konkret stört und wieviel Geld Du in die Hand nehmen willst.

      :winke:
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • Hallo Markus.

      Wie du merkst ist meine Erfahrung mit einem Forum, in dem es so ins Detail geht, nicht sehr gross, demnach fallen meine Antworten noch etwas unprofessionell und zu wenig detailiert aus. Bitte entschuldige.

      Markus schrieb:

      Fahrverhalten:
      Das ist Geschmackssache. Deshalb müßtest Du mal genau beschreiben was Dich stört. Einfach nur tiefer, härter, breiter bringt nichts.

      Eben, das soll nicht sein, wenn es nichts bringt. Die Abstimmung ist wichtig. Um das mal zu beschreiben. Ich hab das Gefühl, dass das Auto eher übersteuert als untersteuert. Vor allem in schnellen Kurven wird das deutlich. Zudem wirkt er mir gerade wenn die Kurve noch uneben ist (Bodenwellen) "schwammig", wankt schnell und neigt dadurch zu schnell dazu nach aussen zu rutschen.
      Meine theoretische Lösung: ein wenig tiefer (Schwerpunkt senken) und Druck- und Zugstufe besser anpassen, dass er nicht mehr ganz so tiel einfedert und schneller wieder ausfedert + gute Rad-Reifen-Kombination für den Grip.

      Markus schrieb:

      Grundsätzlich gehe ich mit Blackpit absolut konform. Reduzierung der ungefederten Massen ist ein wesentlicher Punkt. Das ESP ist grundsätzlich mercedestypisch sehr sicherheitsorientiert ausgelegt. Die Kugelumlauflenkung ist indirekt, bietet nur geringes Feedback und nicht zu ändern.

      An der Lenkung kann man wohl tatsächlich nix machen. Schade, aber ist so. Das hab ich schon mehreren Seiten gehört, dass das ein Manko ist am Crossi.

      Markus schrieb:

      Daraus einen richtigen Sportwagen zu machen halte ich für unmöglich. Wenn das das Ziel ist, dann hast Du meiner Ansicht nach das falsche Auto gekauft. Wenn es Richtung Gran Turismo gehen soll, dann ist der Crossfire schon eher geeignet.
      ..
      Also stellt sich auch hier die Frage wie Du das Auto einsetzt, was Dein Ziel ist und was Dich konkret stört.

      Nein, ein Sportwagen soll es nicht werden. Wenn ich das wollte, hätte ich mir auch einen 350Z kaufen können. Zumindest ist das angebotene Arsenal an Tuning-Möglichkeiten auf dem Markt um einiges höher, umfangreicher und zielt auf extremere Grenzwerte ab als das für den Crossi der Fall ist.

      Was ich damit vor habe, sind allein Hobby- und Spass-am-Fahren-Veranstaltungen. Um es etwas zu verdeutlichen: 1/4-Meile will ich mitfahren (was früher oder später, wahrscheinlich, die Frage nach einer besseren Kupplung aufwirft..), und in der Schweiz sind Bergrennen verbreitet. Ich denke, gerade letzteres wird mit der Serienausstattung nicht empfehlenswert sein - enge Kurven, enge Strassen, bedeutet sehr gut abgestimmtes Fahrwerk , gute Bremsen - doch wie gesagt, es soll kein Renn- oder Sportwagen werden, ich will mir nur die optimale Sicherheit leisten, die ich im strassenzugelassenen Zustand bekommen kann.

      Achso: Thema Geld - ich bin bereit zu investieren, und ich habe Zeit. Allerdings möchte ich nicht blindlinks immer das teuerste, weil dass das beste sein muss. Aus meiner theoretischen Logik heraus würde ich bspw. keine Carbon-Bremsen einbauen, solang da kein V8 mit 400 PS oder mehr drin steckt, weil die schlicht verhältnismässig gesehen zu teuer sind. Da tut es eine Bremsanlage mit vernünftig dimensionierten und materialistisch optimierten Scheiben und / oder einer höheren Kolbenzahl auch (K-Sport bspw. - danke nochmal für den Tipp bzgl. KevCostner). Ich brauche das Auto nicht für einen stundenlangen Dauereinsatz nahe den Grenzwerten wie für einen Rundstreckenrennkurs (kein Rennwagen..).

      Wenn man ein Auto optimiert, sollte man das doch grundsätzlich nicht nur an einer Stelle machen, da alles aufeinander Auswirkungen hat. Wenn ich das Fahrwerk anpasse und die Bremsen optimiere, damit ich eine höhere Kurvengeschwindigkeit erzielen kann, sind möglicherweise die Stabis oder die Radlager nicht mehr für die neuen Parameter ausgelegt. Also muss ich die auch anpassen. Oder sehe ich das falsch?

      Schönen Abend
      Marco
      "Hubraum lässt sich durch nichts ersetzen - ausser durch noch mehr Hubraum!"
      (Zitat von ..)
    • McNeacail schrieb:

      Zitat von »Markus« Denn straff und gleichzeitig komfortabel widerspricht sich schon von vornherein.

      Ok, missverständlich ausgedrückt. Straff, aber nicht knüppelhart. Ich will nach 800 km Autobahn keine Rückenprobleme haben.

      Dann lass das Serienfahrwerk ;), denn das ist meineserachtens schon hart genug? Es sei denn du bist aus der "VW-bis zum Anschlag runtergedrehtem-Gewindefahrtwerk" :winke:

      Also mein 3er war nach Tieferlegung ungefähr so hart wie der Crossi Serie.
    • Hallo Marco,

      Schwammiges Fahrverhalten:
      Wie alt sind deine Stoßdämpfer?

      Eher Übersteuern als Untersteuern:
      Das finde ich aber seltsam, weil eigentlich ist der Crossfire eher auf deutliches Untersteuern ausgelegt. Deshalb folgende Frage: Was für eine Reifenmarke ist an Vorder- und Hinterachse montiert? Welches Produktionsdatum haben die Reifen an der Vorder- und an der Hinterachse? Welche Reifendimensionen?

      Wanken in schnellen Kurven bei Bodenwellen:
      Damit kann ich was anfangen ;) Blackpit auch :) Haben schon verschiedenes diskutiert. Am Ende des Tages hilft wahrscheinlich eine leichte Absenkung durch Tieferlegung, aber vor allem leichtere Räder an der Hinterachse. Man merkt die 19" an der HA meiner Ansicht nach sehr deutlich bei schlechter Straße. Es gäbe noch die Option andere Stabis und Stabilager zu verbauen. Allerdings kann das auch nach hinten losgehen. Für den Straßenbetrieb ist es ganz gut, wenn das Auto etwas arbeiten kann, weil es mehr Sicherheitsreserven bietet. Auf der Rennstrecke ist das was anderes.

      Einsatzbereich:
      Sowohl Viertelmeile, als auch Bergrennen? Also dann würde ich mir ein voll einstellbares Fahrwerk wie beispielsweise das Bilstein B16 holen. Das kann man auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Allerdings sollte man davon dann schon Ahnung von Fahrwerksabstimmung haben. Und speziell für ein Bergrennen kann man dann auch mit der Fahrwerksgeometrie spielen. Für Bergrennen würde ich mir ein anderes Auto holen. Da gibt es geeignetere Autos - vor allem wenn man vorne mitfahren will. Außerdem sollte man das Auto dafür auch in Punkto Sicherheit aufrüsten - Käfig etc.

      :winke:
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    • Markus schrieb:

      Schwammiges Fahrverhalten:
      Wie alt sind deine Stoßdämpfer?

      Wahrscheinlich wirst du jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich nehme ganz stark an, dass sie von Anfang an drin sind, also 150.000 km. Bislang fahr ich regelmässig zum Service und frage immer nach, ob ich was machen oder mit was ich als nächstes rechnen muss. Allerdings fahr ich relativ "autoschonend", das heisst sicher 80 % Autobahn, 20 % Überland und Stadt.

      Markus schrieb:

      Eher Übersteuern als Untersteuern:
      Das finde ich aber seltsam, weil eigentlich ist der Crossfire eher auf deutliches Untersteuern ausgelegt. Deshalb folgende Frage: Was für eine Reifenmarke ist an Vorder- und Hinterachse montiert? Welches Produktionsdatum haben die Reifen an der Vorder- und an der Hinterachse? Welche Reifendimensionen?

      Reifenmarke (Winter) auch vom Kauf an drauf: Pilot Alpin 225/40 R18 auf Alutec Felgen. Dazu muss ich sagen, dass die mich nicht vom Hocker hauen, sie haben meiner Ansicht nach vor allem auf nasser Strasse zu wenig Haftung. Trockene Strasse geht eigentlich, Schnee mittelmässig - würde mir die nicht nochmal drauf machen. Und da hab ich eher das Gefühl, dass er leichter am Heck ausbricht. Aber vielleicht hat das (wie z. B. durch zu alte Stossdämpfer) auch andere Gründe..

      Markus schrieb:

      Wanken in schnellen Kurven bei Bodenwellen:
      Damit kann ich was anfangen ;) Blackpit auch :) Haben schon verschiedenes diskutiert. Am Ende des Tages hilft wahrscheinlich eine leichte Absenkung durch Tieferlegung, aber vor allem leichtere Räder an der Hinterachse. Man merkt die 19" an der HA meiner Ansicht nach sehr deutlich bei schlechter Straße. Es gäbe noch die Option andere Stabis und Stabilager zu verbauen. Allerdings kann das auch nach hinten losgehen. Für den Straßenbetrieb ist es ganz gut, wenn das Auto etwas arbeiten kann, weil es mehr Sicherheitsreserven bietet. Auf der Rennstrecke ist das was anderes.

      Wie gesagt, ich will keine brettharte Variante. Muss natürlich arbeiten. Ich möchte es nur verbessern. Ein wenig absenken ist in meinem Sinn, habe ich mir eben auch so gedacht.
      Ich merke nun durch die Diskussion, dass auch hier viel von den Rädern abhängt. Da bin ich froh, dass ich die Tipps bekomme, bevor ich ich die Räder kaufe..

      Markus schrieb:

      Einsatzbereich:
      Sowohl Viertelmeile, als auch Bergrennen? Also dann würde ich mir ein voll einstellbares Fahrwerk wie beispielsweise das Bilstein B16 holen. Das kann man auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Allerdings sollte man davon dann schon Ahnung von Fahrwerksabstimmung haben. Und speziell für ein Bergrennen kann man dann auch mit der Fahrwerksgeometrie spielen. Für Bergrennen würde ich mir ein anderes Auto holen. Da gibt es geeignetere Autos - vor allem wenn man vorne mitfahren will. Außerdem sollte man das Auto dafür auch in Punkto Sicherheit aufrüsten - Käfig etc.

      Das B16 PSS9 habe ich angefragt und ist aller Wahrscheinlichkeit nach auch in CH zugelassen.
      "Vorne mitfahren" ist so eine Sache. Es wird nach ja nach Renn-Klassen eingeteilt, abhängig von ccm, Anzahl Sitze und Türen, und von der Klasse gibt es nicht so viele, wenn ich mir die Rennlisten der aktuellen Bergrennen so anschaue. Die Konkurrenz ist also nicht sehr gross. Es ist wie gesagt mehr just for fun. Natürlich will ich letztlich gute Zeiten fahren. Ich denke nur, dass es für eine wirklich ernsthafte "Rennkariere" noch etwas mehr braucht wie nur Fahrwerk und Räder. Das ist zwar angedacht, aber noch etwas weiter entfernt. Käfig. Das solltest du mal meiner Raubkatze auf 2 Beinen vorschlagen.. ;)
      "Hubraum lässt sich durch nichts ersetzen - ausser durch noch mehr Hubraum!"
      (Zitat von ..)
    • Hi Marco,

      also dezent tieferlegen kannst Du den Crossi auch mit dünneren Federtellergummis, serienmäßig wurden meistens die "Dreier" verbaut (die Federteller haben kleine Noppen drauf, die Anzahl ergibt die Stärke). Die 4 Teile gibt es bei MB im Set, ich glaube um die 20€.

      Die kleinsten Teller könnten den XF ca 15-20 mm tiefer bringen, was ohne große Probleme mit dem Sturz einher gehen sollte. Für den XF gibt es auch Austauschstoßdämpfer von Bilstein, nicht ganz billig aber bestimmt besser als Stabilo und Co, diese wären eine Überlegung wenn Du eh die Alten austauschen müsstest.

      Bergrennen und Viertel Meile mit dem XF? Interessantes Thema! ich würde einen 2er oder 3er Golf nehmen oder was mit Hubraum und/oder Druckbeatmung, :D denn dem XF geht Berg aufwärts gerne mal die Puste aus!

      :winke:

      Edit: Dieser Test unterstützt etwas Deine Aussage zum Michelin Alpin.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Blackpit ()

    • Hallo Marco,

      Stoßdämpfer:
      Also ich gehe mal schlicht davon aus, daß die nach 150 TKM durch sind. Egal wie man fährt.

      Fahrverhalten:
      Also wenn Du 225 rundum fährst brauchst Du dich über mangelnde Traktion nicht wundern. Mit 255 an der Hinterachse untersteuert er aber. Und ich gehe generell bei schneller Fahrweise von einer Fahrweise im Sommer aus. Denn ich persönlich fahre im Winter nie schnell. Die Frage nach der DOT ist immer noch offen.

      Was natürlich auch helfen wird ist eine Differentialsperre. Dadurch hast Du grundsätzlich mehr Traktion und vor allem besser verteilt. Und auch das ESP wird nicht so viel reinfummeln. Der Bremsassistent natürlich schon - muß man mit Leben.

      Federteller:
      Ne, die Federteller bleiben din. ;) Getauscht gehören die Gummielemente der Federaufnahme. Und 20 mm? Im Leben nicht. 10 mm von Dicke 3 auf Dicke 1. Das reicht aber auch. Würde vorher mal einen Verschränkungstest machen. Bei mir ist es beispielsweise vorne mit Winterreifen auch im Serienzustand voll eingefedert ziemlich knapp. Die Autos fallen etwas unterschiedlich aus.

      Räder und Bremsen:
      Ganz einfach: So leicht wie möglich. Am besten in den Seriendimensionen 225/255. Und falls Du es in der Schweiz eingetragen bekommst würde ich vorne sogar 235 nehmen. Ich mag keine Autos die massiv untersteuern. Und das die Reifen an der Vorder- und Hinterachse gleich alt sein sollten brauche ich glaube ich nicht zu sagen. Ansonsten rutscht immer der ältere/härtere Reifen zuerst.

      Bergrennen:
      Golf 2 - viel leichter und nen bösen Vergasermotor rein. Oder nen Kadett C, oder etwas in die Richtung. Um einen Crossfire renntauglich zu machen sehe ich sehr viel Aufwand auf Dich zukommen. Und ohne Käfig würde ich sowas sowieso nicht fahren.

      :winke:
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    • Also ich kann aus eigener Erfahrung die Bremsscheiben von Tarox empfehlen - Qualität ist sehr gut und auch der Preis ist angemessen.

      taroxbrakes.de

      Fahre selbst die Variante F2000 und bin in Verbindung mit YellowStuff Bremsbelegen & Stahlflex-Bremsleitungen mit der Bremsleistung sehr zufrieden. Mir ging es allerdings mehr um eine bessere Dosierbarkeit bzw. ein besseres Ansprechverhalten der Bremse - dies habe ich durch diese Kombination erzielen können.

      Gruß...
    • Da kommt nun immer mehr zum Vorschein, was man eher nicht tun sollte. Ich hab seit dem Kauf an dem Auto nichts weiter geändert außer die Heckscheibe abgedunkelt und einen K&N-Luftfilter eingebaut. Ich danke euch schon mal für die wirklich wichtigen und interessanten Hinweise und Tipps.

      Es wird die letzte Saison sein, wo der XF Schnee unter den Rädern hat. Nächsten Winter gibt's ne Winterhure, die die paar Monate herhalten muss. Daher wird sich eine Rundum-225er-Bereifung dann eh erledigt haben. DOT kann ich morgen nachreichen.

      Beim Fahrwerk erübrigt sich das mit den neuen Dämpfern, da die dann ja eh gewechselt werden. Somit ist der Schwachpunkt auch behoben.

      Bremsen lasse ich mal derzeit bei den bestellten EBC-Brakes. Ich teste sie einfach mal - btw.: nicht gelocht und geschlitzt, sondern genutet und geschlitzt, soll zumindest die Hitzerisse vermeiden, weil die Löcher nicht durchgebohrt sind. Hier nochmal der Link:
      ebc-brakes.de/start.php4?&page…ilsOn=EBC113710#EBC113710
      Bremsscheibe EBC113710 für vorn
      Bremsscheibe EBC106179 für hinten
      dazu die YellowStuff Bremsbeläge
      Ich geb dann mal einen kleinen Bericht ab, dauert aber noch mind. 4 Wochen, da die aktuell noch in DE liegen. Die muss ich erst abholen.

      Differential-Sperre: Erklär mir mehr dazu. Ist für mich Neuland. Was kann man damit erreichen? Was wird genau gemacht? Was für Teile brauche ich dazu? Strassenzugelassen?

      Reifen: Gleiches Alter ist klar, ja. Das wird auch so bleiben ;)

      Bergrennen: Natürlich ist der XF nicht das optimalste Auto dafür. Nur ich fahr den Crossi gern, deswegen hab ich ihn ;) Also warum nicht?
      Käfig ist in jedem Fall eine Individual-Lösung, oder gibt es Anbieter für einen fertigen Käfig?

      Kleine Info am Rande: Gruppeneintreilungen hier zu finden: de.wikipedia.org/wiki/Automobil-Slalom
      Die Klassen sind "rennübergreifend", allerdings sind nicht bei jedem Bergrennen alle Klassen zugelassen.
      "Hubraum lässt sich durch nichts ersetzen - ausser durch noch mehr Hubraum!"
      (Zitat von ..)
    • Hallo Marco,

      EBC-Bremsen:
      Da bin ich auf das Ergebnis gespannt. Wie gesagt, die haben keine Straßenzulassung. D.h. für mich kämen die nicht in Frage, weil im Fall eines schweren Unfalls (der hoffentlich nie eintritt) ein Auto komplett untersucht wird. Und wenn dann bei sicherheitsrelevanten Elementen wie der Bremse nicht zugelassene Bauteile verbaut wurden, dann gute Nacht.

      Differentialsperre:
      Das kann Wikipedia viel besser erklären als ich - de.wikipedia.org/wiki/Differentialsperre
      Für den Crossfire gibt es nur wenige Anbieter. Hier ein Thread der sich mit dem Thema beschäftigt: LSD - limited slip differential

      Käfig:
      Du hast es hier mit einem Kleinserienfahrzeug zu tun. ;) Wie gesagt, für Bergrennen eher ein Großserienfahrzeug nehmen. Da gibt es Sicherheitsfeatures zum Nachrüsten meistens von der Stange.

      Renneinsatz:
      Danke für die Info. Allerdings wird sogar dort ein Käfig empfohlen. Und das meiner Ansicht nach nicht ohne Grund. Gerade bei Bergrennen. ;) In der Nordtruppe gab es mal jemanden der einen Crossfire für die VLN um-/aufgebaut hat. Der hat auch einen individuell angefertigten Käfig bekommen. Infos findest Du hier: crossfire-nordtruppe.de/index.…unc=viewcategory&catid=20

      :winke:
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    • Wie im anderen Thema schon geschrieben: Das ist eines der wenigen Bereiche, in dem die schweizer Zulassungsbehörde weniger umständlich ist wie die dt. Behörden. Ich nehm die Info hier nochmal mit, die ich nach einem Anruf beim Strassenverkehrsamt bekommen habe:

      Generell können alle Original-Teile oder Teile anderer Hersteller mit den Serien-Dimensionen eingebaut werden. In aktuellen Fall wären das dann "Ersatzbremsscheiben". In dem Fall ist es vielleicht bei dem ein oder anderen Teil einfacher als in DE, eine Zulassung dafür zu bekommen bzw. sie einfach einzubauen und zu fahren. Andererseits gibt es in der Schweiz keine ABE oder TÜV-Gutachten o. ä. Das heisst, alles, was von der Serienausstattung abweicht, muss einzeln vom Strassenverkehramt geprüft werden (ähnlich Einzelabnahme in DE), kostet Geld und Zeit, man kann vorher anhand von Gutachten keine Aussage treffen, ob das zugelassen werden kann oder nicht, weil das Strassenverkehrsamt DIESES Auto mit DIESEM Bauteil SEHEN will, ob es verkehrssicher ist. Ein extremer Aufwand und, wenn man nicht sooo viel Ahnung hat, auch ziemlich teuer. Das ausgegebene Geld wird man möglicherweise umsonst investieren. AUSSER: man findet jemanden, der exakt das gleiche bereits hat machen lassen und die Gutachten vom Strassenverkehrsamt liegen vor.

      Ich hab natürlich auch bei EBC angerufen und nach Gutachten, Materialkennzeichen etc. gefragt. Alle Belege wurden den Bremsen beigelegt (was ich eben erst prüfen kann, wenn ich sie abhole). Ich bin gespannt, was das alles ist, was ich da alles bekommen habe. Übrigens meinte der Hotline-Mitarbeiter, dass es in DE wohl nur sehr wenig Reklamationen geben würde und sie erfahrungsgemäss nicht viel Probleme bei Zulassungen hätten.

      Natürlich ist ein Käfig sicherer und hat auf jeden Fall seine Berechtigung, da stimmt ich mit dir überein. Vor allem würde mich dann interessieren, was am Interieur alles angepasst und verändert werden muss, damit der passt. Einfach ist das sicher nicht.
      "Hubraum lässt sich durch nichts ersetzen - ausser durch noch mehr Hubraum!"
      (Zitat von ..)
    • Käfig:
      Da würde ich mal beim Schweizer Motorsportbund anfragen. In Deutschland ist das der DMSB dmsb.de/ In der Schweiz gibt es bestimmt eine ähnliche Institution. Normalerweise müssen Käfige für den Motorsport bestimmten Regeln entsprechen um zulassungsfähig zu sein. Bei dem im oben genannten Link gezeigten VLN Umbau siehst Du dass praktisch das gesamte Fahrzeug zerlegt wurde um einen Käfig einzubauen. Ich befürchte Aufwand und die Änderungen sind ziemlich groß.

      Bremse:
      Meines Wissens gibt es für die EBC Bremsen und Bremsbeläge keine ABE für Deutschland. Das ganze über eine Einzelzulassung zu machen wäre mir persönlich zuviel Aufwand und zu teuer. Hoffe in der Schweiz ist der Aufwand für eine Eintragung gering.

      :winke:
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    • Sorry für die Zwischenfrage, aber:
      Gibt es hier eigentlich eine Anleitung wie man die "Gummielemente der Federaufnahme" austauscht?
      Sind es die gleichen wie beim SLK R170 (Gummielemente Übersicht Bestellnummern )?

      Ist der Einbauvorgehensweise gleich mit dem beim SLK?

      Hinten: "Wagen aufbocken -> Plastikverkleidung unterm Achsschemel entfernen -> Querstrebe hinten lösen -> mit Wagenheber Schemel etwas nach oben drücken -> Schraube/Bolzen mit dem der Achsschemel zur Mitte hin befestigt ist raus -> Wagenheber runter -> Feder rausnehmen -> neue Feder rein -> Wagenheber wieder hoch -> Schraube/Bolzen wieder rein"

      Vorne: Stossdämpfer raus und dann mit dem Federspanner arbeiten?
      Magnaflow Cat-Back 16633
      20mm VA & 40mm HA Spurverbreiterung
      30mm Tieferlegung (Weitec-Federn)
      gelbe & rote beleuchtete Sidermarker
      LED-Tagfahrlicht mit Coming Home im unteren Gitter
      Alpine IVA-D100 mit Navi NVE-N099P und Rückfahrkamera
    • herbi schrieb:

      Gibt es hier eigentlich eine Anleitung wie man die "Gummielemente der Federaufnahme" austauscht?
      Sind es die gleichen wie beim SLK R170?
      Ist der Einbauvorgehensweise gleich mit dem beim SLK?

      Ja, auch beim XF sind das sind die Gummiunterleger vom SLK!
      Und es braucht einen MB Federspanner, mit einem anderen wirst Du verzweifeln!
      Die Vorgehensweise sollte auch beim XF die Gleiche sein!

      :winke:
      I like Girls, how i like my Whisky! 20 Years old and full of Coke
    • Grauzone schrieb:


      Für vorne hatte ich so einen

      Genau so einen würde ich mir nicht antun, da ist mir meine Gesundheit doch zu wertvoll.
      Aber schön das es bei Dir geklappt hat, da gab es schon andere Versuche, die ins Auge gingen.

      :winke:

      Man sollte eher so einen Federspanner benutzen
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