Angepinnt Crossfire V8-Umbauten

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    • Hallo Markus,

      da solltest du mal dranbleiben.

      Soll in der Endausbaustufe ein 600 PS Allradler werden.

      Wo hast du was von einem Sperrdifferential bei der aktuellen 420 PS Variante gelesen, möglicherweise habe ich das falsche Übersetzungsprogramm benutzt?

      Leider habe ich nichts über die zu erwartenden Investitionen gelesen, denke auch in Russland wird das nicht ganz billig mit dem Umbau!

      Gruß MAX :winke:
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      Gen. Alfred M. Gray / USMC
    • Hallo Markus,

      also von den Videos her verhält sich deren V8 im Auto auch nicht anders als jener bei BETTY.

      Das Anfahren mit Volllast kann von der V6 ESP Kalibrierung her nicht ganz heruntergeregelt werden, daher fährt der V8 XF mit leichtem schwänzeln an.

      Habe dies im Sommer mit Sommerrädern probiert und auch gleich nach Umbau im letzten Winter mit den montierten Winterrädern.

      Im Gegensatz zu der V6 Bestückung mit Winterrädern, herunterregeln bis zum Stillstand, schob der V8 BETTY einfach geradeaus vorwärts mit ESP Dauerleuchten. 8o

      Wäre der Russian XF mit Sperre ausgerüstet, würde der Hersteller das sicherlich auch irgendwo auf der Website vermerken.

      Mal sehen was aus dem avisierten V8 Kompressor mit 600 PS und Allradantrieb wird.

      Gruß MAX :winke:
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    • Hallo,

      gute Nachrichten. Der 5.0 M113 Umbau mit 6-Gang Schaltgetriebe von sk8terjosh läuft und das Auto fährt. Allerdings gibt es noch Probleme. Ist der Nockenwellensensor angesteckt hat der Motor Fehlzündungen und läuft nicht richtig. Ist der Nockenwellensensor abgesteckt, läuft der Motor einwandfrei, lässt sich aber natürlich nicht starten.

      Falls jemand eine Idee dazu hat, immer her damit.

      Grüße
      Markus :winke:
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • :) tach zusammen,

      so weit ich mich erinnern kann war bei den - auto doktoren - ein vw touran der von jemand einen gebrauchten motor eingebaut bekommen hatte. das problem bei denen war, das der motorkennbuchstabe nicht übereinstimmte. da passte das NW rad nicht überein. da lieferte das steuergerät falsche werte weil die kerbe am rad nicht stimmte.

      :winke: bernhard
    • Hallo zusammen,

      ich möchte Euch an dieser Stelle an meine bisherigen Erfahrungen mit meinem V8-Umbau teilhaben lassen. Basis für den Umbau war ein 2006 Roadster mit manuellem Getriebe. Bei etwas über 62.000 Km durfte das Standard-Motörchen für einen „neuen“ gebrauchten V8 5.0 M113 Platz machen.

      Vorbereitend hatte ich bereits die Bremsanlage rundherum auf eine SRT6 Anlage (ATE Scheiben und Beläge, Goodridge Stahflexleitungen) und die aus technischer (Bremsanlage) und optischer Sicht notwendigen Spurplatten (H&R VA 20 mm, HA 30 mm) verbaut.

      Den Umbau hat Philipp und sein Team bewerkstelligt. Da ich technisch interessiert bin und mehr Know-How zu unserem Fahrzeug aufbauen wollte, durfte ich den Umbau, soweit es meine Zeit zuließ, begleiten. Die Reinigung des neuen Triebwerks, dass mit seiner Laufleistung nur etwas über dem der Karosse liegt, durfte und wollte ich dabei übernehmen und auch sonst hier und da mal mit Hand anlegen. ^^

      Wo sinnvoll und machbar wurden am Motor neue Leitungen und Dichtungen verbaut, sowie Verschleißteile getauscht. Am Fahrzeug selbst, wurden im Zuge des Umbaus ein paar Probleme behoben, die ein nordbadischer Chrysler Händler nicht beheben konnte, bzw. sinnlos und überteuert lösen wollte.

      Über die Antriebseinheit hinaus wurde auch das Fahrwerk angepasst. Neben einem Bilstein Fahrwerk wurden Eibach Federn, mit den von Eibach empfohlenen Tellern (auf meinen Wunsch, ich glaube 5 Noppen) verbaut. Ergibt eine moderate Tieferlegung von 30 mm. Das wird dem einen oder anderen zu hoch sein, mir war jedoch die Alltagstauglichkeit und ein gleichmäßig gefülltes Radhaus wichtig. Das Fahrverhalten hat sich dadurch, trotz des Mehrgewichtes des Motors von knapp 60 Kg, deutlich verbessert.

      Nach über 4.000 Km auf der Straße beurteile ich den Umbau nach wie vor sehr positiv. Den Zugewinn an Fahrspaß finde ich unbezahlbar, ganz zu schweigen von den veränderten Fahrleistungen. Wie schon an anderer Stelle berichtet, liegen diese laut GPS gestützten Messungen bei ca. 4,8 s von 0-100 Km/h und damit unter denen des SRT6 bzw. des Standardmotors. Der Durchzug auch aus niedrigen Drehzahlen ist enorm und lässt zügiges und ruckfreies Beschleunigen auch aus dem höchsten Gang schon ab ca. 40 Km/h zu.

      Bezüglich des Verbrauchs, bzw. des zu erwartenden Mehrverbrauchs, hatte ich natürlich auch so meine Bedenken, aber auch dieses Kapitel des Umbaus stellt sich doch recht positiv dar. Bisher liegen die Werte je nach Fahrweise zwischen 9,6 und 13,6 Litern Super (es wurde immer versucht gleichmäßig zu tanken, Pistole stellt ab, mehrfach nachdrücken bis das Zeug oben am Stutzen steht). Damit liege ich bisher nur etwa einen dreiviertel Liter (wenn überhaupt) über den Werten, die ich mit dem 6 Zylinder erreicht habe.

      Exemplarisch die Fahrten (alle offen gefahren) bei denen die Werte, so gut wie möglich, ermittelt wurden:

      • Bodenseeausfahrt von der Rheinebene (2 Personen, Gepäck) über den Schwarzwald bis an den Untersee und zurück (ca. 550 km davon 190 km Autobahn mit V 140 Km/h der Rest über Land und im Schwarzwald den Mopeds hinterher. :D Verbrauch ca. 10,2 Liter
      • Fahrt München Innenstadt in die Rheinebene (285 Km, davon ca. 30 Km Stau und Stop and Go München und Raum Stuttgart), wollte mal sehen was so geht und bin da wo es erlaubt ist (knapp 100 km unbegrenzte Strecke, sonst die übliche Toleranz, die nicht zu teuer wird…) Vollgas und Höchstgeschwindigkeit (reine Fahrzeit knapp 2h) gefahren, was bei dem üblichen Verkehrsfluß zum Feierabend natürlich zu vielen starken Beschleunigungen unter zurückschalten führte. Verbrauch ca. 13,6 Liter
      • Kleine V8 Ausfahrt Elsaß ca. 210 km hauptsächlich Überland, davon ca. 60 km Autobahn (V 140 Km/h) Verbrauch ca. 9,6 Liter

      Technisch bisher, bis auf ein defektes Zündkabel, was bei den Mercedes Motoren wohl doch ab und zu mal vorkommt, keine Probleme. Auch bzgl. der Temperatur hatte ich trotz der Staufahrt (s.o) auch bei hohen Außentemperaturen keine Probleme.

      Also alles in allem ein positives Fazit. Fahrer mit Dauergrinsen unterwegs, Fahrzeug quicklebendig und Sound genial. :D Ich werde versuchen weiter zu berichten.

      Gruß
      André
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von crossi2011 ()

    • Hallo André,

      schöner Bericht. Zeigt er doch das XF V8 Fahren auch ohne jegliche Probleme möglich ist und das mit einem sehr hohen Spaßfaktor.

      Daher bleibt die Investition in einen V8 Umbau die wohl sinnvollste Ausgabe für einen XF mit V6 Saugmotor, egal ob Schalter oder Automat. Wobei ich beim Automat eher für die 5.5L Variante bin, da es immer noch keine vernünftige (schnelle) Schaltung gibt und die Wandlerautomatik doch sehr viel Fahrspaß "frisst".

      Wünsche mir von daher das noch sehr viele ins V8 Lager wechseln und sich doch noch irgendeiner traut einen V8 Kompressor aufzubauen.

      Gruß Max :winke:

      PS: Eine schnelle Automatikschaltung gibt es zwar von der CLK DTM Variante, allerdings ist das KnowHow darüber nicht sehr verbreitet und dementsprechend teuer. Suche daher weiter nach einer bezahlbaren Ausführung für den XF. Ungeduldige werden bei Anfrage über RENNTECH (Deutschland) wahrscheinlich schneller ans/ins Ziel kommen.
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    • Danke André für den kurzen Erfahrungsbericht! Gerade das Thema Zuverlässigkeit und Verbrauch schreckt doch manche zurück - wie man anhand all unseren Fahrzeugen sieht jedoch überflüssig…

      evil_deeds schrieb:

      Wünsche mir von daher das noch sehr viele ins V8 Lager wechseln und sich doch noch irgendeiner traut einen V8 Kompressor aufzubauen.

      @ Max: V8-Kompressor ist schon im Mache, ich komme aber zur Zeit aufgrund der Kundenfahrzeuge nicht dazu. Spätestens gegen Winter wird das Projekt aber abgeschlossen sein.

      Grüße
      Phil
    • Hallo,

      naja, wer locker 8-10 K Euro und mehr in ein 8-10 Jahre altes Auto investieren möchte das vielleicht noch selbst 8-12 K Euro wert ist und sich dann über 3-5 Liter mehr Sprit auf 100 Km, oder ein paar 100 Euro mehr p.a. für Steuer und Versicherung Gedanken macht, der ist wohl auch grundsätzlich der falsche Kandidat für einen V8-Umbau.

      Entweder man ist bereit dafür richtig in die Tasche zu greifen und ggf. auch mal ein paar zusätzliche Reparaturen, oder nachträgliche Anpassungen in Kauf zu nehmen (schließlich reden wir hier immer über eine handgebaute Einzelanfertigung - und die Autos werden auch nicht jünger), oder man bleibt lieber beim erprobten, relativ sparsamen und auch im Unterhalt günstigen Serienprodukt.

      Ich habe auch schon öfters mal mit dem V8 Gedanken gespielt. Letztlich habe ich es aber sein lassen. Die Lenkung wird immer die Präzision eines stumpfen Hackbeils haben und das Fahrwerk ist insgesamt eine Uraltkonstruktion die einfach grundsätzlich auf Komfort konstruiert wurde. Das bedeutet für mich persönlich, dass ich das Auto nicht in die Richtung bekomme, die es für mich haben müsste. Es bleibt ein Cruiser. Und dann investiere ich eben auch nicht die Höhe des Restwertes in Tuningmaßnahmen, sondern verwende das Geld lieber anders. Aber es gibt bestimmt Leute für die ein V8-Umbau genau das richtige ist. Und die sollen es dann auch einfach machen.

      Just my 2 cents
      Markus :winke:
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    • Wenn ich den XF als mein Hobby betrachte, schlage ich mich in erster Linie nicht mit solch banalen Faktoren wie Restwert, Wertsteigerung, Mehrverbrauch, Wirtschaftlichkeit etc. herum. Egal, ob V8 Umbau, SRT6 Anschaffung oder was auch immer zur Debatte steht. Spaß soll das Auto machen, sowohl für's Auge als auch in der Dynamik. Und bei der Dynamik darf es immer ein bisschen mehr sein… ;)

      Mit einem V8 cruist es sich dann auch wesentlich entspannter als mit dem V6 N/A.
      Just my 2 cents

      Mit sonnigen Grüßen aus dem Schwarzwald, Jürgen :winke:
    • Hallo,

      ich muss Markus aus seinem Betrachtungswinkel schon recht geben, mit Vernunft lässt sich ein solcher Umbau natürlich nicht begründen, auf den letzten Cent darf man bei solch einem Vorhaben auch nicht schauen und man wird sicherlich agilere, sportlichere Fahrzeuge als den Crossfire finden.

      Aber deshalb hat sich ja wohl die Mehrzahl der Besitzer nicht in unseren XF verguckt. Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten macht sicherlich kein Cent Sinn, den man über den reinen Substanzerhalt eines jeden Fahrzeuges hinaus investiert. Es ist immer eine individuelle Entscheidung, was einem der Spaß wert ist und um den geht es ja letztendlich für uns alle.

      Ich habe mir im Vorfeld zum Umbau natürlich auch die verschiedenen Beiträge zu den Motorumbauten angesehen. Solch einen ambitionierten Umbau wie Max (Hut ab) :thumbsup: es durchführt, hätte ich persönlich nicht gewagt, auch wenn der Umbau-Partner über das Know-How verfügt. Aber es muss natürlich immer mal jemand geben, der Neuland betritt. Ich habe den Eindruck, dass der Umbau, so wie wir es angegangen sind, schon ein recht erfahrungsbasiertes Vorgehen darstellt, was sich aus meiner Sicht an der dafür aufgewendeten Zeit und dem Ergebnis zeigt. Andere Fahrzeuge sind damit ja schon eine ganze Zeit unterwegs.

      Wenn man betrachtet, wie häufig die Beiträge zu den V8-Umbauten aufgerufen werden, scheint es doch eine Menge XF Fahrer zu geben, die sich für das Thema interessieren. Ich möchte versuchen, meine Erfahrungen, die ich auf den nächsten Kilometern sammeln werde, zu teilen. Ich denke, es interessiert doch einige, wie sich die Fahrzeuge im Alltag bewähren. Dazu gehört sicherlich auch das Verbrauchskapitel.

      Ich selbst schau nicht permanent auf den Verbrauch und fahre so wie es mir Spaß macht (wissen wollte ich es trotzdem mal). ^^ Ich war positiv überrascht, dass sich der Verbrauch keinesfalls drastisch, also um die vielleicht von einigen vermuteten 5 Liter, erhöht hat. Wenn dadurch noch ein paar Euronen für weitere sinnlose, aber schöne Individualisierung übrigbleiben, ist das doch um so besser… :D

      Also viele Grüße aus MUC
      André
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