Fahrverhalten bei Aquaplaning

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    • Fahrverhalten bei Aquaplaning

      Hallo zusammen,

      ich habe im TV einen Beitrag zu einer Rallye gesehen, in dem beiläufig erwähnt wurde, dass Fahrzeuge, die hinten breitere Reifen als vorne fahren, bei Aquaplaning zu einem ganz anderen Fahrverhalten neigen, als dieses bei Fahrzeugen mit Reifen gleicher Größe der Fall ist. Das schien mir auf Anhieb logisch. Jedoch muss ich gestehen, dass ich mir darüber vorher nie Gedanken gemacht habe. Aus meiner langen Fahrpraxis kenne ich es nur (stets Fahrzeuge mit identischer Reifenbreite), dass ein aufschwimmendes Auto "wie auf Schienen fährt", soweit man noch von Fahren sprechen kann. Gefährlich genug ist der Zustand per se! Nun soll es aber bei Autos, die wie der Crossi ausgestattet sind, aber so sein, dass die Vorderachse "eine Spur fährt", während die Hinterachse aufgrund der Reifenbreite auf mehr Wasser trifft. Die Folge wäre bei Aufschwimmen des Autos eine andere, nämlich ein Dreher, da anders als bei anderen Autos, zuerst die Hinterreifen aufschwimmen, also den Kontakt zur Fahrbahn verlieren.

      Vielen mag dieser Punkt klar sein, speziell denen, die mit ihrem Crossi diverse Sicherheitstrainings absolviert haben. Da ich den Punkt aber für äußerst relevant halte und hoffe, dass sich der eine oder andere bei der nächsten Regenfahrt erinnern mag (war da nicht erst jemand, der mit seinem Heck in der Leitplanke gelandet ist?), wünsche ich mir - auch wenn nicht Weihnachten ist - dass dieser Thread etwas zur Diskussion anregt. :D

      Der Effekt eines Drehers tritt übrigens auch auf, wenn mit einem Fahrzeug mit Hinterradantrieb und manueller Schaltung auf schneeglatter Fahrbahn runtergeschaltet und abrupt eingekuppelt wird. Da man das aber mitunter im Winter sieht, ist es vielleicht doch nicht so allgemein bekannt, wie man vermuten sollte.

      Gruß
      Achim
      :winke:
    • UK-Crossi schrieb:


      Der Effekt eines Drehers tritt übrigens auch auf, wenn mit einem Fahrzeug mit Hinterradantrieb und manueller Schaltung auf schneeglatter Fahrbahn runtergeschaltet und abrupt eingekuppelt wird.

      Moin.

      Also, da brauch es weder eine manuelle Schaltung, noch Schneeglätte.
      Leicht feuchte Straße, ein kurzer Tritt aufs Gas, nicht Gegenlenken - schon geht's ab, zumindest bei abgeschaltetem ESP.

      Das Aquaplaningverhalten wurde von diversen Forenmitgliedern schon ausgiebig getestet, gar kein Problem, keine Dreher wenn das ABS funktioniert.

      Axel
    • Eine "blockierende" Hinterachse aufgrund Runterschaltens mit zu hoher Drehzahldifferenz kurz vor, oder in der Kurve führt bei Heckantrieb immer zu einem Ausbrechen. Das funktioniert auch, wenn die Straße trocken ist.

      Das mit den breiten hinten und dem damit verbundenen Aufschwimmen der Hinterräder ist meiner Ansicht nach ziemlicher Unfug, denn die Vorderräder verdrängen ja beim Vorwärtsfahren Wasser. Zwar verläuft die Spur der Vorderräder in einer Kurve anders, als die der Hinterräder, aber das deswegen die Hinterräder zuerst aufschwimmen sollen kann ich mir dennoch nicht vorstellen.

      In der Praxis schwimmt mein Crossfire immer zuerst vorne auf. Hatte ich die Tage bei dem tollen "Sommerwetter" häufiger.

      Am Ende des Tages hilft nur eine angepasste Geschwindigkeit. ;) Und wenn man runtergerockte, alte Reifen drauf hat - so wie ich zur Zeit - dann muß man das eben berücksichtigen.
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