LSD - limited slip differential

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    • Hallo Zusammen,

      in dem Thema war ich auch vor einiger Zeit unterwegs da BETTY ein "GanzJahresMädchenAuto" für alle Gelegenheiten ist und im Winter besondere Umsicht erfordert, mit Winterrädern (Standardgröße).

      Dabei bin ich im US-Forum auf KLEEMANN und auf die bauähnliche Variante von PHANTOMGRIP gestoßen, wobei die Phantomgripausführung mit ca. $ 300.- deutlich günstiger war.

      In beiden Fällen ist der Verbau sehr aufwändig, ca. 1 - 1,5 Tage und kann nur vor Ort (Phantomgrip=Versand in die USA) oder bei einem autorisierten Händler (Kleemann) erledigt werden, Umfangreiche Änderungen am Gehäuse und Einpassarbeiten.

      Habe dann noch bei Quaife angefragt (echte Lamellensperre), aber keines der 3 Mercedesausführungen paßt, eine Neuadaption für SLK/XF in 160KW wird auf Grund der schwachen Leistung als eher Nutzlos angesehen und der der Bestand und die Verkaufsmöglichkeit der AMG/SRT als zu gering.

      Also mit hängenden Ohren zu Evotech und die Frage "AMG Adaption aus SL" in XF? Nicht möglich! Hatte mal was im US-Forum gelesen das einer ein LSD aus dem SL65 AMG in eine SRT adaptiert haben will (zumindest nach Google übersetzung), wie dass Gehäuseverschraubungstechnisch ging ???

      Die AMG Sperren (HA-Getriebe mit Lamellensperre ca. 40%) gibt es immer wieder mal zu Schleuderpreisen (ca. € 1000.- bis € 1300.-).

      Zurück zu Kleemann/Phantomgrip, dazu, soweit ich mich dunkel erinnere, gibt es im US-Forum einen Bericht mit Bildern über den Einbau und auch über die Anfahrspur bei Volllast (SRT) auf Asphalt. Als Suchbegriff sollte sowas wie "limited slip" funktionieren.

      Grundsätzlich ist zu sagen dass diese "Blocksperre" wohl funktioniert, wie lange und mit welchen Verschleißerscheinungen, dazu habe ich zumindest damals nichts gefunden.

      Gruß MAX

      P.S Ich hatte mir noch eine Zeit lang Hoffnungen gemacht es könnte etwas werden mit der neuen Lamellensperre für den aktuellen SLK, der aktuelle Infostand sieht allerdings eher nach …BeiNaheWasGekonnt… aus.
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    • QUAIFE Lamellensperre

      Hallo Zusammen,

      habe mich zwischenzeitig, da der Winter wieder vor der Türe steht, nochmal mit den Neumännern unterhalten ob bei QUAIFE eine Sonderbeauftragung möglich ist.

      Es ist möglich, abhängig von der Anzahl der Bestellungen. Einzelaufträge werden nicht gemacht.

      Eine Anfrage würde sich so ab ca. 10 Stück lohnen, ca. € 1300.- bis € 1500.- incl. Mwst. und Einbau bei den Neumännern. Passend jeweils für beide Leistungsvarianten.

      Die Lamellensperre wäre ähnlich zu QDF7V, nur eine Nummer kleiner passend für das 198 HA-Gehäuse.

      Fertigung und Lieferung dauert geschätzt doch ca. 4 Wochen.

      Hätte daran überhaupt jemand Interesse?

      Gruß MAX
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    • Nun da das Interesse eher etwas verhalten ist, QUAIFE, bleibt mir wohl nur noch die aktuell teuerste Alternative.

      Bei persönlichem Bedarf auf etwas "Handgeschnitztes" von Drexler zurückzugreifen.

      Sei es drum, wer sonst noch auf der Suche ist nach einer individuellen Lösung und über reichlich "Kleingeld" verfügt, wird dort sicherlich fündig, maßgeschneidert versteht sich und immer noch deutlich billiger als bei den etablierten Tunern.

      Diese dürften auch Drexler LSD zu ca. € 4000.- bis € 5000.- anbieten, nur ganz so teuer sind diese dann auch nicht. Nicht mal inkl. Montage und Mwst. ;)

      Gruß MAX

      P.S. Die Verwendung von LSD's bei leistungsschwachen Fzg hat im Fall des XF für mich eher etwas mit der Wintertauglichkeit zu tun bzw. mit dem fortwährenden Durchdrehen der Hinterräder bei "schlüpfrigem Untergrund" ohne das man(n) von der Stelle kommt, weniger mit sportiver Fahrweise.
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    • evil_deeds schrieb:

      Die Verwendung von LSD's bei leistungsschwachen Fzg hat im Fall des XF für mich eher etwas mit der Wintertauglichkeit zu tun bzw. mit dem fortwährenden Durchdrehen der Hinterräder bei "schlüpfrigem Untergrund" ohne das man(n) von der Stelle kommt, weniger mit sportiver Fahrweise

      Moin.

      Na, viel wird das nicht mehr bringen, was das EDS nicht schafft.
      Da sich das ESP etc. auch serienm. nicht abschalten läßt, braucht's dazu auch noch eine neue SW.
      Viel Aufwand...

      Axel
    • Da muß ich Axel Recht geben. Der Schalter ist ja grundsätzlich da. Aber ESP komplett abzuschalten geht nicht ohne weiteres, da alle Systeme miteinander vernetzt sind. D.h. die Regelsoftware müßte geändert werden. Ich vermute, dass dies ziemlich schwierig ist.

      Wenn nicht Traktion, sondern weniger Regeleingriffe bei schneller Kurvenfahrt gewünscht sind, könnte ist einen On-/Off-Schalter für den Gierratensensor einbauen. Das produziert zwar einen Fehlercode, aber zumindest weiß dann das ESP bei höheren Gierraten nicht mehr, daß es regeln soll - was bei den ziemlich frühen Eingriffen ein Vorteil sein könnte. Setzt natürlich Fahrkönnen voraus ;) und ersetzt natürlich kein LSD und bringt keinen Traktionsvorteil.

      Beim Anfahren im Schnee / bei Glätte hilft es bei mir immer das ESP auf "Aus" zu schalten.

      :winke:
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • Also mir ist es ganz recht das es in der heutigen Zeit sowas wie ESP gibt. Werde ich nicht freiwillig abschalten, bei meinem Fahrunvermögen.

      Werde aber dennoch nach etwas mehr Vortrieb suchen, wie in der guten alten Zeit ohne ESP. Damals mit ca. 25% Sperrwirkung (Toyota, frühe 80ziger) bzw. bis 100 % ? (Audi Quattro frühe 90ziger) wenn ich mich noch recht erinnere. ^^

      Der Vorteil liegt einfach darin das zum einen die Untersteuerneigung eher dem Übersteuern weicht und die Angelegenheit auf Vortrieb angelegt ist, auch wenn die Längsachse eine deutliche Winkelabweichung aufweist.

      Ein stabilisierendes System mit Bremseingriff komplett abschaltbar zu gestalten halte ich dagegen eher für Bedenklich, ebenso wie das Neuprogrammieren der Steuerungsparameter um einen späteren ESP-Einsatz zu erreichen.

      Die erforderliche Aufmerksamkeit bei "angepasstem" ESP im Grenzbereich dürfte deutlich höher sein als bei einem sauber eingestellten "straßentauglichen" LSD.

      Habe wahrscheinlich schon zu viele meiner 9 Katzenleben verbraucht um mit Sicherheitssystemen zu experimentieren.

      Von daher, mal sehen was das kommende Jahr bringt. :winke:

      Gruß MAX
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    • evil_deeds schrieb:

      Die erforderliche Aufmerksamkeit bei "angepasstem" ESP im Grenzbereich dürfte deutlich höher sein als bei einem sauber eingestellten "strassentauglichen" LSD.

      Da gebe ich Dir natürlich absolut Recht. Das ESP des Crossfire ist sehr auf Sicherheit getrimmt, was an den Mercedes-Genen liegt. Das paßt auch ganz gut zum Cruisecharakter und hat sicher seine Berechtigung.

      Manipulationen sollte man nur vornehmen, wenn man wirklich weiß was man tut. Aber vor allem wie sich diese fahrdynamisch auswirken können und man damit auch umgehen muß. Sonst hat man mit großer Wahrscheinlichkeit Ruckzuck ein größeres Ersatzteilproblem ;)

      :winke:
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    • Axel M schrieb:

      evil_deeds schrieb:

      Die Verwendung von LSD's bei leistungsschwachen Fzg hat im Fall des XF für mich eher etwas mit der Wintertauglichkeit zu tun bzw. mit dem fortwährenden Durchdrehen der Hinterräder bei "schlüpfrigem Untergrund" ohne das man(n) von der Stelle kommt, weniger mit sportiver Fahrweise

      Moin.

      Na, viel wird das nicht mehr bringen, was das EDS nicht schafft. Da sich das ESP etc. auch serienm. nicht abschalten läßt, braucht's dazu auch noch eine neue SW.
      Viel Aufwand…

      Axel

      ESP und Konsorten leben davon einem die Vortriebskräfte zu rauben, das LSD bemüht sich abhängig von Typ, Vorspannung, Rampenwinkel, den noch verfügbaren Rest an Vortriebskraft zum Vortrieb zur Verfügung zu stellen…

      Wie ich finde, etwas völlig anderes, zumindest nach meiner Erfahrung aus den frühen Jahren…

      Vielleicht ist es hier etwas anschaulicher. Nachahmen mit XF nur mit ESP-Eingriff halte ich für nicht empfehlenswert.



      :winke:

      Gruß MAX
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    • Moin.

      Jetzt wiedersprichst Du dir aber selbst.
      Zuerst ging es um Wintertauglichkeit -> Schlupf auf der Hinterachse zu vermeiden.
      Dann bringst Du ein Video, bei dem schön durch absichtlich erzeugten Haftungsverlust gelenkt wird...

      Wobei letzteres wohl bei 99% aller Fahrer nach wenigen Metern im Graben endet...

      Axel
    • Axel M schrieb:

      Jetzt wiedersprichst Du dir aber selbst.
      Zuerst ging es um Wintertauglichkeit -> Schlupf auf der Hinterachse zu vermeiden.
      Dann bringst Du ein Video, bei dem schön durch absichtlich erzeugten Haftungsverlust gelenkt wird...

      Was soll ich sagen? Wie soll ich es deutlich machen? Haftungsverlust auf der einen Seite und Vortrieb per LSD auf der anderen, mit der typischen Übersteuerneigung bedingt durch die Neigung des LSD das FZG "gerade" auszurichten…

      Bin für jeden anschaulichen Vorschlag der es deutlicher macht offen und dankbar, meine Art der Erklärung ist wohl nicht so das "gelbe vom EI". ;(

      Gruß MAX
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    • Ich denke ich habe schon verstanden was MAX meint. Ohne ein LSD wäre so ein sauberer und kontrollierter Drift wie im gezeigten Video so gut wie unmöglich. Einfach deshalb, weil ohne Differentialsperre primär nur die belastete Achsseite antreibt. Was das Handling sicher deutlich verschlechtert. Und natürlich zu weniger Traktion und Vortrieb führt.

      Beim BMW kann man das ESP meines Wissens aber auch komplett abschalten. Ob so saubere Drifts ohne weiteres mit einem XF mögich ist wage ich mal zu bezweifeln. Der regelt das ESP ja schon bei geringsten Gierraten wie wild.

      Bitte nicht auf öffentlichen Straßen ausprobieren.

      :winke:

      PS: Ich habe mir erlaubt das Video von MAX direkt einzubinden.
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    • …Eine Nacht drüber schlafen hilft manchmal doch weiter…

      Mir ist noch eine Möglichkeit eingefallen, den Unterschied zu ERFAHREN, welche wahrscheinlich nicht nur Axel Spass machen würde.

      Es gab vor einiger Zeit eine Diskussion hier im Forum über den Nissan 370Z, dieser verfügt über eine Differentialsperre an der HA.

      Wenn das jeweilige regionale Wetter mitmacht, feste Schneedecke, mindestens etwas Matsch, beim nächstgelegenen Nissanhändler eine Probefahrt vereinbaren und mit dem Fzg eine gut bekannte Strecke zurücklegen.

      Möglichst eine Strecke welche auch mit dem XF regelmäßig befahren wird. Da sollte sich eine vortriebsseitige Verbesserung zeigen, auch wenn der 370Z "nur" eine Viscosperre hat.

      Da man(n) anschließend die gleiche Strecke direkt im Vergleich mit dem eigenen XF befahren kann sollte sich der vortriebsseitige Vorteil der HA-Sperre gegenüber der reinen ESP/ESD Lösung deutlich zeigen.

      Vorausgesetzt natürlich beide Fzg sind mit etwa gleich guten Winterrädern bestückt.

      Dabei geht es nicht um die erzielbare Höchstgeschwindigkeit sondern um den Erhalt der Traktion und der Richtungsstabilität.

      Richtungsstabil ist das Fzg nach meiner Auslegung auch dann wenn Fzg Längsachse und Lenkeinschlag irgendwohindeuten und das Fzg trotzdem dem geordneten Strassenverlauf folgt. ;)

      Gruß MAX
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    • Markus schrieb:

      Für meine 218 PS Version lohnt sich das glaube ich nicht.

      Im US Forum gab es vor einiger Zeit übrigens eine Sammelbestellung für das Wavetrac LSD: Link http://www.crossfireforum.org

      :winke:

      Hallo,

      gibt es denn eine Info über die Qualität der "Wavetrac" Sperre? Das PhantomGrip LSD soll ja nicht so toll sein und mit zunehmendem Alter auch noch sehr schnell schlechter werden...

      Gruß
      JJ