LEDs in Sidemarker einbauen

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    • LEDs in Sidemarker einbauen

      Hallo Leute,

      ich habe die Originalen Sidemarker mit gelben LED-Strips modifiziert. Kostenpunkt für 0,5 m LED Strip gelb flexibel (33 LEDs, 12V, 0,2A): 8,90 Euro mit integrierten Vorwiderständen.

      Edit: Um Spannungsschwankungen abzufangen ist die Spannung auf 12V zusätzlich zu begrenzen!
      • Zunächst die Marker ausbauen und dann mit einem Fräser ein Langloch im PVC Gehäuse auf der Rückseite (Bild 1.0) einbringen. Die im Gehäuse befindlichen Späne entfernen!
      • Nun den LED-Streifen an der markierten Stelle trennen und 2 Kabel à 50cm anlöten (Bild LED Streifen). Plus und Minus merken!
      • Den Klebestreifen, von der Folie trennen und die LEDs mit einer Pinzette in das Langloch einbringen, mittig positionieren und nun mit einem flachen dünnen Gegenstand die Leiterbahn vorsichtig in das Gehäuse aufkleben. Funktion mit einer Stromquelle prüfen.
      • Nun das Langloch gegen Feuchtigkeitseinbruch mit Kunstharz versiegeln. Besser ist ein zweimaliger Auftrag! Gleichzeitig dient der Kunstharz zur Fixierung der Leiterbahn und als Zugentlastung der Kabel. ( Bild 1.0 )
      • In die Verschlußtülle 2 Löcher für die Kabel stechen (ca. 1.5 mm) und die Kabel hindurch ziehen.
      • Nun alles wieder montieren und gemäß der Anleitung von Markus anschließen. Ich werde sie allerdings als Zusatzblinker nutzen. Der elektrische Anschluß ist dementsprechend geändert vorzunehmen!

      Die Bilder 1.1 und 1.2 zeigen das Leuchtbild der Modifikation.
      Legal? Nicht wirklich. :D

      Gruß Enrico :winke:
      Dateien

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    • Nein,

      das verstehst Du schon richtig. :P

      Wenn auf einer "normalen" Elektronik steht "12V", dann meint das 12V +- 0.5V (als Beispiel).

      Im Auto dagegen können die "12V" zwischen 8.5V (z.B. beim Startvorgang) und knapp 15V (bei laufendem Motor und voll geladenem Akku) schwanken. KFZ-Elektronik ist darauf ausgelegt, aber einem Laptop würde das mal gar nicht gut bekommen. Von den diversen Störspitzen, die da herumgeistern, will ich erst gar nicht reden…

      Axel
    • Hallo @ All

      Also…, der passende Vorwiderstand ist auf den LED Strips bereits integriert, guggst Du Bild !

      Warum eine Sperrdiode? LEDs sind Dioden! Und Blinkerrelais hat mit Sicherheit eine Sperrdiode auf der Platine vor dem Relais um sich selbst zu schützen. Spannungsspitzen sind meiner Meinung nach nicht zu erwarten, da die Lampen über die Elektronik überwacht werden und diese ohne bereits integrierter Schutzmechanismen Fehler melden würde.

      Wer trotzdem Angst hat kann natürlich eine Z-Diode entsprechenden Wertes mit einbauen/löten. Die Sperrrichtung dabei bitte unbedingt beachten. So wie ich es sehe sind die 3 LEDs durch die Streuscheibe in einer Entfernung von 1m nicht mehr dominierend zu erkennen. Mich störte da eher die einzelne Glühlampe. Wer will kann ja auch mal rote LED-Strips in die gelben Sidemarker einbauen, kommt bestimmt auch nicht schlecht.

      Na klar gibt es eine spezielle Folie für LEDs! Ich habe sie auch schon verwendet. Es ist aber ein geringer Mindestabstand einzuhalten um eine gleichmäßige Ausleuchtung zu erreichen. Ich stelle sie Euch in meinem nächsten Projekt vor. :) Habe da nämlich bereits was vorbereitet, was auf seinen Einbau für die dunkle Jahreszeit wartet. 8o

      Gruß Enrico und viel Spaß beim eventuellem Nachbau :winke:
    • Bezüglich Sperrdiode. War nur eine Idee. Schau mal auf den Schaltplan des Blinkers an. Da hängt noch der Warnblinkschalter und der Bordcomputer dran. Außerdem wäre es auch möglich, daß mal eine LED ausfällt, oder man irgendwo einen ungewollten Kurzschluss hat.

      :winke:
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    • @Markus,

      Du hast da sicherlich nicht unrecht, ich vertraue da mal ganz meinem Können.

      Es gibt in dem Bereich der Kabel zum Glück keine Scheuerstellen. Sollte es wieder Erwarten einen Kurzschluß geben, fliegt halt eben die Sicherung und der Fehler muss beseitigt werden. Das sollte bei einem Produkt was nicht dem billigen China Müll entspricht aber nahezu ausgeschlossen sein. Sollte es wirklich zum Gau kommen muss halt leider wieder gefräst werden.

      Ich werde als ehrlicher Mensch in diesem Fall Bericht erstatten! Wer will kann natürlich eine 1A Sicherung oder kleiner, nur sollte sie flink sein, einsetzen! Schaden kann es nicht.

      Gruß Enrico :winke:
    • Vom Balkon aus :) zu Sperrdioden:

      Prinzipiell sind LED Dioden, doch sie können nur eine niedrige Spannung sperren. Normale Dioden sind dafür besser ausgelegt und bis in den Bereich von 1000V kein Exot. Im KFZ Netz sind Spannungsspitzen unterwegs welche 12V bei weitem überschreiten. Die Funktion als Kurzschlussschutz gegen Versorgung macht Sinn. So etwas passiert mir mitunter im Labor. Batterien sind in dem Fall böse, denn sie schieben gewaltig Strom nach und es qualmt und brennt ordentlich.

      Zu Sicherungen noch eine Ergänzung:
      Die üblichen KFZ- und Feinsicherungen arbeiten 'thermisch'. Fliesst Strom werden sie warm, fliesst mehr Strom werden sie wärmer. Bis dann ein Stück Draht durchschmilzt. Das hat zur Folge dass sie erst, drastisch gesagt, bei ca. 10fachem Überstrom in akzeptabler Zeit auslösen. Bei etwas mehr Strom tut sich oft lange nichts. Das kann für empfindliche Systeme bereits zu viel des Schlechten sein. Deshalb, ohne Kenntnis des zu schützenden Teils, möglichst niedrig dimensionieren. Allerdings kann einem da der erste Strompuls von Kondensatoren, Lampen, etc. einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Sicherungen sind nicht so trivial wie sie scheinen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Crossmire ()

    • @Crossmire:

      Also grundsätzlich sperren Dioden nicht die Spannung, sondern den Strom!

      Leuchtdioden besitzen eine zulässige Betriebsspannung die je nach Typ unterschiedlich ausfällt. Um eine LED zum Beispiel bei 12V zu betreiben muß die Stromaufnahme der LED bekannt sein. Nun läßt sich über die Formel R=U/I der Vorwiderstand berechnen. Dieser Widerstand begrenzt also den Strom. In der Regel fallen hier 50mA ab.

      Was passiert bei einem Kurzschluß in dieser Reihenschaltung, in der auch mehrere LEDs geschaltet sein können, der Strom bleibt übrigens der selbe. Es zerschießt die LEDs! OK! Das hat auf den Rest der im KFZ befindlichen Elektronik jedoch keine Auswirkung! Warum? Es fließt kein Stom mehr.

      Aber…
      Kein ABER, da ist immer noch der Widerstand in der Schaltung!

      In der Regel so um die 470 Ohm. Auch der kann keinen ernsthaften Kurzschluß erzielen. Verbleibt also als Fehler nur eine direkte Verbindung der Anschlußkabel. Viel wahrscheinlicher ist ein Kurzschluß in der Glühlampe unserer serienmäßigen Lampen. Und da hat uns Chysler bei allen Einsparungen ja Sicherungen spendiert die dann greifen.

      Wo willst Du/Ihr die zusätzliche Diode platzieren?
      In Reihe? Welchen Sinn macht das. Eine Sperrdiode macht nur Sinn um eine Verpolung zu verhindern! Spannungsspitzen lassen uns hier durch eine vernünftige Dimensionierung der Schaltung/Widerstand kalt. Kondensatoren nehmen diese gerne auf, aber bei einem Blinker macht das mal keinen Sinn.

      Gruß Enrico :winke:
    • Nicht ganz. Man kann sagen wir haben beide recht. Im Sperrbetrieb fliesst der Sperrstrom. Er ist meist sehr klein. Das hat zur Folge dass, bedingt durch die Eigenschaften der zu schützenden Schaltung, die meiste Spannung an der Diode hängen bleibt. Ich versuche die Sachen etwas salopp zu beschreiben.

      Meine Hinweise habe ich global gemeint, das aber nicht dazu geschrieben.

      In diesem Fall ist es so dass, wenn ich es richtig sehe, ein Signal direkt auf den Steuercomputer gelegt ist. Wie sicher dieser gegen Fehlanschluss ist weiss ich nicht. Meist sind die Anschlüsse auf Kurzschluss gegen Masse ausgelegt. Kurzschluss gegen Plus nicht immer. Ich weiss dass bei unserem Auto der Rotstift aktiv war.

      Klar ist dass eine Sperrdiode (in Reihe) immer möglichst nahe am zu schützenden Element sitzen sollte. Der LED Vorwiderstand begrenzt zwar den Strom, doch im KFZ-Netz können Spannungspulse deutlich über 110V aufteten. Das wäre für einen Eingang der Steuercomputers, auch über 470 Ohm, zu viel, so er nicht bereits geschützt ist.

      Um die LEDs hätte ich jetzt keine Angst, 'die gibt es an jeder Strassenecke'.

      Beim Steuercomputer habe ich mehr Bedenken. Vielleicht bin ich da der größere Angsthase (aus Erfahrung).
      Alles ist und bleibt eine Frage der eigenen Risikobewertung. :)

      Seite 2, Prüfimpuls 3a und 3b
    • @Crossmire and All

      Ich habe den LED-Strip mal ans Labornetzteil angeschlossen.

      Bis 12V ist die Wärmeentwicklung der LEDs normal. Oberhalb von 12,5 wird es kritisch, d.h. die LEDs werden warm. Eine kurzfristige Beaufschlagung von 14V hinterlies jedoch noch keine Schäden. Gut das wir hier diskutierten, ich habe meinen Beitrag entsprechend editiert. :!:

      Zu den erwähnten Spannungsspitzen muß ich aber sagen, da ich bereits das Ambilight lange im Betrieb habe, das die Angst dort vernachlässigt werden kann. Wie ich bereits schrieb, bei einem ungünstigen Lampendefekt kann auch diese einen Kurzschluß produzieren.

      Mal nachgefragt, habt Ihr Eure beleuchteten, roten Sidemarker einzeln abgesichert? ;)

      Gruß Enrico :winke:
    • @Markus und Crossmire:

      Ihr macht mich fertig. :D
      Also der Link bezüglich der Störimpulse hat mich neugierig gemacht!
      Fakt nach 2 Stunden Recherche ist jetzt, das eine Schutzschaltung für LEDs im KFZ nötig ist!

      Mein Einbau geht jetzt wo ich es weiss bestimmt kaputt. :huh:
      Das betrifft leider auch den Leselampen-Umbau in blau von Emaxx.

      Im Netz sind dazu verschiedene Lösungsvorschläge zu finden.
      Die einfachste mit einer N4001 antiparallel zu den LEDs, mit einem fertigen Halbleiterelement BCR405U in Reihe ( leider eine Auslaufserie ), bis hin zu komplexen aber preiswerten Schaltungen.

      Ich bleibe dran und werde berichten!

      Gruß Enrico :winke:

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