Zündschloss defekt

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    • Aber wenn du den Wagen erst seit Freitag hast ist der Händler ganz klar in der Haftung.

      Und sicher lag zu Verkaufszeitpunkt schon ein Vorschaden am Zündschloss vor, welcher nun zu dem Schaden geführt hat. ;)

      Da in den ersten 6 Monaten der Händler die Beweispflicht hat das der Schaden zum Verkaufszeitpunkt noch nicht vorlag, hat er da genauso die Arschkarte wie du nach dem 6 Monat.
    • Hallo Forum,

      ich hatte ähnliches Problem mit dem Zündschloss. Habe viel gelesen und rumprobiert, diverse Öle und Fette probiert - nichts.

      Dann kam mir die Anleitung aus dem grauen Forum zu, welche auch hier teilweise angesprochen worden ist. Bevor ich loslegte machte ich nochmal ein kurzes Brainstorming über Alternativen, die ich außer Acht gelassen habe.

      Ich kam auf die Idee es mal mit Graphit zu versuchen. Das wird ja oft als Schmiermittel eingesetzt und gibt es auch als Graphitöl zu kaufen.

      Das Zeug habe ich großzügig ins Schloss laufen lassen, dann immer im Wechsel Schlüssel gedreht und geölt. Das Öldöschen hatte dabei einen Dosierungsrochen, wie bei den Revellklebern.

      Schlüssel lässt sich nun wieder seidenweich drehen, ganz ohne Ausbau. Ob es nur eine kurzfristige Lösung ist, wird sich zeigen. Vorerst bin ich aber zufrieden, vielleicht auch als Tipp für Andere, es erst einmal so zu versuchen

      Nachtrag nach einem Jahr: Habe nun auch den besagten Bolzen mit Grafitöl beaufschlagt, ohne diesen zu beschädigen. Dafür muss halt nur der gesamte Schließzylinder demontiert werden.

      :winke:
      Tief, tiefer, xcf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von xcf ()

    • Hallo Mark,

      Schlossöl und Graphit hatte ich bei meinem SRT im Vorfeld ebenfalls großzügig angewendet - und der Schlüssel lies sich phasenweise auch wieder ohne Hakeln drehen - letztlich leider ohne Erfolg, bzw. mit dem Resultat, dass ich beim Nordlichter-Treffen plötzlich massivste Probleme hatte.

      Ich hatte das Schloss und Schließmechanismus dann doch noch demontiert bekommen und kann Dir versichern, es gibt keine physikalische Verbindung zwischen Schließzylinder, wo du das Schmiermedium rein drückst und dem fraglichen Bolzen.

      Gruß Jürgen :winke:
    • Moin Jürgen,

      Es gibt keine physikalische Verbindung zwischen Schließzylinder, wo du das Schmiermedium rein drückst und dem fraglichen Bolzen.

      Dann bleibt die Frage offen, warum es doch besser geht… ?(
      Wenn es wieder schlimmer wird, weiß ich ja jetzt, was ich zu tun habe.

      Nachtrag: siehe mein letzter Beitrag
      :winke:
      Tief, tiefer, xcf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von xcf ()

    • Hallo Mark,

      Schmierung hilft immer. Ganz generell würde ich sowieso empfehlen das Zündschloss regelmäßig zu schmieren (1-2 mal im Jahr). Alle Schlösser sollte man bei jeder Inspektion mit einem geeigneten Schmiermittel schmieren. Wird wohl häufig vergessen. Gerade im Fall der Mercedes Lenkradschlösser ein Fehler.

      Letztlich hilft das aber auch nur bedingt. Konstruktiv haben die ganzen Mercedes Lenkradschlösser einfach verschiedene Probleme. Schau mal unter Youtube User Mercedessource und "mercedes steering lock probems". Habe das Video nicht verlinkt, weil es kostenpflichtig ist und die Produkte die er anbietet eigentlich unnötig sind, wenn man das Lenkradschloss nach Anleitung im US Forum repariert. Dann fehlt einem allerdings die Lenkradsperre. Aber er erklärt die Funktionsweise wirklich gut. Auch was reparabel ist und was nicht, bzw. wie die Einzelteile getauscht werden können.

      Und bitte keine Schlüsselanhänger, oder andere Schlüssel o.ä. an den Zündschlüssel machen. Damit geht der Mechanismus auf Dauer garantiert kaputt.

      Grüße
      Markus :winke:
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • Hallo zusammen :winke:

      mein Zündschloss meint ab und an auch "haken" zu müssen - leider…

      Verstehe ich das nun richtig dass man am besten das Lenkungsschloss als erste Maßnahme austauscht und den alten Schließzylinder verwendet und dann passt alles wieder - im besten Fall?

      Grüße Markus
    • Hallo Markus,

      zunächst mal fetten und alles vom Schlüssel entfernen. Also keine Schlüsselanhänger oder ähnliches verwenden. Jegliches Zusatzgewicht am Schlüssel schädigt das Schloss.

      Hilft das nicht, kann man den Verriegelungsbolzen entfernen. Dazu ist das Schloss komplett zu zerlegen. Eine ausführliche Anleitung findest Du wie schon mehrfach in diesem Thema verlinkt im US-Forum. Klick

      Das Problem ist normalerweise die Mechanik des Verriegelungsbolzens. Entfernt man den, hat man natürlich kein Lenkradschloss mehr. Weiterer Nachteil bei AT: das Fahrzeug kann man starten, auch wenn der Wählhebel nicht auf P steht. Zusammengefasst: Entfall Versicherungssschutz und Unfallgefahr.

      Falls Du den Weg nicht gehen möchtest, müsste man das Zündschloss ausbauen und genauer anschauen. Meistens kann der Schließzylinder weiterverwendet werden. Aber es kann auch natürlich auch noch andere Probleme geben, die ein Wiederverwenden unmöglich machen. Kann man pauschal nicht sagen. Kommt darauf an was verschlissen ist. Ansonsten schau mal bei Youtube. Hatte weiter oben ein ganz hilfreiches Video erwähnt, welches die grundsätzliche Funktionsweise erklärt.

      Grüße
      Markus :winke:
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • Hallo Markus… :D

      ich werde es nun erst mal gründlich reinigen und fetten + schmieren dann mal sehen ob sich was ändert oder nicht.

      Und natürlich ist an dem Schlüssel KEIN weiterer Ballast, habe das ja schon mehrmals hier gelesen und solche Tipps setz ich doch gerne gleich um und habe deswegen noch nie was Zusätzliches angehängt.

      Mhhh das mit dem Lenkradschloss ist so eine Sache, es wird beim TÜV auch geprüft - keine Funktion -> kein TÜV. Habe es selbst schon bei dem Auto eines Bekannten miterlebt. :thumbdown:

      Hätte ja den Plan mir einen zusätzlichen START Knopf einzubauen und das Zündschloss / Lenkradschloss dann zu umgehen. Muss das mal mit dem TÜV abklären, denke aber bezüglich des Diebstahlschutzes wenig Chancen.

      Grüßle
    • Servus, ich hatte letztes Jahr genau dieses Problem bei meinem SRT 6. Nach mehrjährigem Hakeln des Zündschlosses, blockierte es schließlich - direkt bei mir zuhause. Reparatur (modifiziert) wie gehabt und dieses Jahr problemlos den TÜV erhalten.

      Ich bin über die Möglichkeit, den Bolzen entfernen zu können, mehr als froh - und würde/werde ihn im Bedarfsfall jederzeit wieder entfernen.

      Gruß Jürgen :winke:
    • Hallo Forum,

      ich habe ein festsitzendes Schloss laut schon oft zitierter Anleitung instandsetzen können. Wer da Probleme hat, kann mich gerne anschreiben. ;)

      Es sollte ein Rotationsschleifer, besser als Dremel bekannt mit entsprechendem Zubehör zur Verfügung stehen.

      :winke:
      Tief, tiefer, xcf
    • Hallo in die Runde,

      ich meine zu wissen:
      • Kein WD40 oder Ballistol verwenden. Im Notfall Oszilinn (alter Name: Teslanol), was nichts anderes ist wie Kontaktspray oder Tunerspray. Alternativ Bremsenreiniger.
      • Verzichtet werden sollte auf Öle, Fette und sonstige Schmiermittel, da durch diese Abrieb gebunden wird und O-Ringe aufquellen können: Der kurzfristigen Besserung folgt in der Regel endgültiger Totalausfall.
      • Zündschlösser müssen trocken betrieben werden. Sollten sie beginnen zu haken, kann man den nötigen Austausch vielleicht hinauszögern, verhindern wohl eher nicht.
      • Frühzeitig darauf bedacht sein, dass im letzten "Akt" die Schlüsselposition 1 (entriegeltes Lenkradschloss) 600-800 EUR billiger sein wird, als ein Zündschlüssel, der sich überhaupt nicht mehr drehen lässt.
      Gruß Hannes :winke:
    • Falkenhorst schrieb:

      Frühzeitig darauf bedacht sein, dass im letzten "Akt" die Schlüsselposition 1 (entriegeltes Lenkradschloss) 600-800 EUR billiger sein wird, als ein Zündschlüssel, der sich überhaupt nicht mehr drehen lässt.

      …wie xcf schrieb, mit 'nen Dremel oder ähnlichem Werkzeug lässt sich auch ein blockiertes Zündschloss ohne großen Aufwand entfernen.

      Gruß Jürgen
    • Falkenhorst schrieb:

      Naja, es bleibt trotzdem dabei, dass ein Lenkradschloss vorgeschrieben ist. Kann man den Schlüssel noch einmal drehen, belaufen sich die Kosten auf ein paar Euros.


      Falls das Schloss blockiert, wird "nur" der Bolzen, der ein abziehen des Schließzylinders verhindert, abgeschliffen. Dann kann man das Schloss herausziehen und diesen ominösen Stift, der für das Blockieren verantwortlich ist, entfernen.

      Nach dem Wiedereinbau ist natürlich auch das Lenkradschloss wieder funktionsfähig.

      @Axel M: Heute ist jeder VW illegal unterwegs. ;)

      Gruß, Jürgen
    • Hallo,

      gestern hatte ich das Problem, dass der Zündschlüssel nach dem Einstecken ins Zündschloss nicht drehen ließ. Nach gefühlten 5-10 mal probieren hat es dann funktioniert. Und dann war es kein Problem mehr den Schlüssel zu drehen, solange er im Zündschloss blieb. Erst nachdem er rausgenommen wurde und neu eingeführt, hakt es wieder.

      Heute morgen wieder alles OK. Bin mal gespannt ob es jetzt nach dem Arbeiten wieder extrem hakelt.

      So wie ich es hier im Forum gelesen habe, ist es ja ein häufigeres Problem und das es am Lenkradschloss liegt und nicht am Schließzylinder?

      Noch mal zum Verständnis:
      Den Schließzylinder kann man entfernen ohne die Verkleidungen unter'm Lenkrad zu entfernen? Schlüssel muss aber in Position 1 sein, richtig? D.h. der Schließzylinder kann nur entfernt werden, wenn der Schlüssel im Schloss steckt und auf Position 1 steht?

      Also müsste das Lenkungsschloss (A 202 460 09 04 – ca. 110 Euro) einen Schaden haben?

      Das kann aber nur ausgebaut werden, wenn die Verkleidungen entfernt werden? Und dann entweder diesen "Bolzen" abschleifen oder ein neues Lenkungsschloss für 110€ richtig?

      Danke euch,
      Gruß, Tim
    • Hallo Tim,

      es steht doch nun wirklich alles in diesem Thema drin. Einfach mal von Anfang an durchlesen.

      WD40 und ähnliche ölhaltige Substanzen sollte man übrigens niemals in ein Zünd- oder auch andere Türschlösser sprühen. Das schädigt Gummidichtungen und O-Ringe aus Gummi.

      Gruß, Markus
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • Hier eine Videoanleitung zum Entfernen des Verriegelungsbolzens auf Englisch.

      Wie gesagt, entfernt man den Verriegelungsbolzen, hat man natürlich kein Lenkradschloss mehr. Weiterer Nachteil bei AT: das Fahrzeug kann man starten, auch wenn der Wählhebel nicht auf P steht. Zusammengefasst: Entfall Versicherungssschutz und Unfallgefahr.



      Grüße, Markus :winke:
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • Markus schrieb:

      Wie gesagt, entfernt man den Verriegelungsbolzen, hat man natürlich kein Lenkradschloss mehr. Weiterer Nachteil bei AT: das Fahrzeug kann man starten, auch wenn der Wählhebel nicht auf P steht.

      Hallo Markus,

      ich lade Dich gerne zur Inaugenscheinnahme ein;

      ich habe / musste den Bolzen entfernt/entfernen und sowohl Lenkradschloss als auch Wählhebelverriegelung funktionieren weiterhin.

      Siehe auch meinen Post hier weiter vorn im Thread: Zündschloss defekt

      Gruß, Jürgen :winke: