Crossfire einwintern und oder stilllegen

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    • Crossfire einwintern und oder stilllegen

      Hallo,

      so langsam geht die Roadsterzeit zu Ende. 8) Der Winter naht und ich will wissen wie man den Roadster für den Winterschlaf vorbereitet. Ich muß gestehen ich habe keine Ahnung wie ich vorgehen soll! ?(

      Also wer kann mir helfen?

      Gruß Benne

      Für die Forensuche: Überwinterung, überwintern, Saison, einlagern, Winterschlaf, Stilllegung, stilllegen
    • Hallo Benne,

      • Auto außen reinigen und konservieren. Ggf. Roststellen und Lackabplatzer durch Steinschlag behandeln.
      • Auto innen reinigen. Nichts auf den Sitzen, oder auf dem Boden liegen lassen, da dies bei langer Standzeit zu Druckstellen führen kann.
      • Gummiteile und Gummidichtungen mit Hirschtalg einreiben. So bleiben sie geschmeidig.
      • Auto leicht aufbocken - Räder sollten Boden noch berühren damit Achsmanschetten geschont werden, oder alternativ Luftdruck auf ca. 3.5 Bar erhöhen und Fahrzeug auf Styroporplatten stellen (alternative gibt es auch sogenannte Reifenwiegen). Ich nehme 30 mm Styroporplatten und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, da so Reifenstandplatten effektiv vermieden werden.
      • Batterie abklemmen und an ein Batterieerhaltungsgerät anschliessen, oder Batterie abklemmen und alle 2 Monate laden.
      • Falls Du eine nicht wartungsfreie Batterie hast (das sind die, bei denen man nachfüllen kann), dann solltest Du vor und nach dem Laden auf jeden Fall den Säurestand der einzelnen Zellen überprüfen. Ist der zu gering, solltest Du auf jeden Fall destilliertes Wasser nachfüllen.
      • Fenster nach Möglichkeit einen Schlitz geöffnet lassen. So hat man etwas Luftzirkulation im Auto. Allerdings kann darüber auf Dauer auch Staub und Dreck ins Auto gelangen.
      • Fahrzeug ggf. mit einem atmungsaktiven Stoff abdecken. Ich verwende dazu ein altes Bettlaken.
      • Volltanken um Wasser im Tank zu vermeiden.
      • Eventuell einen Ölwechsel / eine Inspektion kurz vor der Stilllegung vornehmen, da altes Öl aggressiv zu Dichtungen sein kann. Ölschlamm und Ablagerungen etc. bekommst Du durch einen Ölwechsel sowieso nicht wirklich raus.
      (Mit Batterien habe ich in letzter Zeit schlechte Erfahrungen gemacht. Mit meinem Cabrio bin ich letztes und dieses Jahr von 3-11 insgesamt ca. 6 TKM gefahren. Und dann auch nur längere Strecken. Zwischendurch stand das Auto und im Winter habe ich die Batterie abgeklemmt und aufgeladen. Trotzdem ist sie jetzt nach 3.5 Jahren hinüber - Zellschluss. Denke mal die langen Standzeiten sind nicht besonders gut. In so einem Fall empfiehlt sich wahrscheinlich regelmässiges Aufladen. Es handelt sich übrigens um eine recht teure Markenbatterie von Berga.)

      :winke:
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • Moin.

      Also 7 Monate altes Öl würde ich nicht als "Brühe" bezeichnen. Und was sollte das im stehenden Motor anrichten? Ich wäre da auch eher für Methode A, im April wechseln und dann mit neuem Saft...

      Obwohl, bei so einem Nutzfahrzeugtriebwerk ist das vermutlich auch egal... :love: #

      Axel
    • Hab hier noch 2 interessante Sachen gefunden:

      Wie gesagt, meine Autos stehen zur Überwinterung auf 40 mm dicken Styroporplatten und der Luftdruck wird um 1 Bar erhöht. Die Industrie bietet aber natürlich noch Alternativen - teils ganz schön hochpreisig - aber vielleicht eine Inspiration für den ein-, oder anderen:

      Reifenkissen aus Schaumstoff: Link http://www.reifenkissen.ch
      Reifenwiegen aus Metall: Link http://www.plastic-sourcing-company.de

      :winke:
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    • Hallo an die Winterschläfer,

      da ich letztens ein interessantes Gespräch mit einem Motoreninstandsetzer hatte/verfolgte will ich Euch diese Info nicht vorenthalten.

      Da ein ständiger Druck auf die Pleuelllager im Ruhezustand herrscht, wird das im Lager befindliche Öl mit der Zeit verdrängt und liegt demzufolge trocken auf! Beim Starten und dem entstehendem Druck infolge der Komprimierung nebst noch nicht vollständig aufgebauten Öldrucks der Ölpumpe läuft das Lager partiell kurzfristig trocken. Und da haben wir die sogenannten Standschäden.

      Um das zu verhindern würde ich den Motor ab und dann doch mal Starten oder ihn nach dem Winterschlaf mit der Hand durchdrehen um besagtes zu vermeiden. Leider mußte er los, so das ich Euch nichts über den genauen Zeitraum sagen kann. Nur das es möglich ist auch unseren Motor im Falle eines Kolbenschadens inkl. Zylinderinstandsetzung ( Innere Sili- Dingsbums Beschichtung) zu reparieren. Ist ein teurer Spaß!

      Gruß Enrico :winke:
    • Moin.

      Den Motor zu starten, halte ich für keine gute Idee.

      Zum einen ist ein Kaltstart nie besonders gut, zum anderen wird dabei das Gemisch auch noch stark angefettet. So kann kondensierter Kraftstoff schön die Zylinderwände vom Öl befreien oder das Öl entsprechend verdünnen. Durchdrehen von Hand? Muss man schon kräftige Hände haben, um Öldruck aufzubauen. :)

      Eine Idee wäre ein Fernstart-Schalter, der nur den Anlasser betätigt, ohne Einspritzung oder Zündung zu aktivieren. Sowas könnte man sogar mit einer Zeitschaltuhr kombinieren...

      Axel
    • Also das Thema heißt: Den Winterschlaf vorbereiten. ;)

      Hier geht es aber offensichtlich in den letzten Beiträgen darum wieder aus dem Winterschlaf aufzuwachen.

      Und wie baue ich Öldruck auf? Sagt mal, kennt ihr alte Autos? Ganz einfach. Da wird die Zündung abgeschaltet, dann wird 30 Sekunden der Motor durchgekurbelt, bzw. so lange bis auf der mechanischen Öldruckanzeige ausreichend Öldruck aufgebaut wurde. Dann wird die Zündung eingeschaltet eingeschaltet und der Motor gestartet. Das ist nun wirklich nichts Neues und lässt sich durch ziehen der richtigen Sicherungen problemlos bewerkstelligen. Bei meinem Sommerauto mache ich das übrigens so, weil bei dem vor allem die Zylinderköpfe leerlaufen. Beim Crossfire hat man das gleiche Phänomen auch. Die Hydrostößel sind nach langer Standzeit ziemlich laut.

      Zwischendurch Durchkurbeln. Halte ich nichts davon. Denn wenn er tatsächlich Trockengelaufen sein sollte, dann ist jede Umdrehung schädlich. Das ein Zylinderkopf über einen Winter (6 Monate) komplett trockenläuft, halte ich für sehr sehr unwahrscheinlich. Da muss er schon länger stehen.

      Den Motor zwischendurch zu starten, ist das Schlechteste was man machen kann. Zum einen wegen des Kondensats um gesamten Abgasstrang, weil der Motor ja nicht wirklich warm wird (ausser man fährt 20 Km in der Garage im Kreis), zum anderen weil jeder Kaltstart letztlich schadet. Also sein lassen. ;)

      :winke:
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    • Ich hatte eigentlich auch vor den Motor alle 4 Wochen anzuschmeißen, wenn er in der Garage überwintert.
      Dürfte doch nicht schaden, wenn ich den Motor dann 15 Minuten anlasse bis er richtig warm gelaufen ist und die Batterie lädt er auch ein wenig nach :?: :!:
      modifizierter Auspuff
      74er Drosselklappe
      Mercedes Air Intake mit K&N Filtern
      H&R Cupkit + Megan Racing Sturzstrebe
      Original-Lenkrad Alcantara/Leder
      A-Säule in SSB
      gelochte Bremsscheiben H+V
      LEDs
      Pioneer Radio mit TV und Rückfahrkamera
    • Doch. Erstens mal läuft er dann auf Standgas und und zweitens ohne Last. So bekommst Du den nicht durchgewärmt und erst recht keinen Öldruck. Das Thema Kondensate im Abgasstrang hatten wir ja schon. Die Starterbatterie wird bei Standgas kaum geladen.

      Also Starterbatterie vor Winterschlaf einmal komplett Aufladen und vor allem während des Winterschlafs abklemmen. Ggf. an ein Ladeerhaltungsgerät hängen (wenn man sowas hat). Vor dem ersten Starten die Starterbatterie einmal vollständig aufladen. Und bitte den Motor während des Winterschlafs in Ruhe lassen.

      Die restliche Vorgehensweise wurde ja schon am Anfang des Threads beschrieben.

      :winke:
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    • Wenn ich die Batterie abklemme, dann kann ich auch schön wieder alle Radiosender und Uhrzeit im Frühling einstellen, oder? :rolleyes:
      Ich würde sie vielleicht dran lassen und ab und zu mal laden.
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    • Abklemmen und Radiosender/Uhrzeit neu einstellen ist der wesentlich bessere Weg. Lässt Du die Starterbatterie angeschlossen besteht immer die Gefahr einer Tiefentladung. Das tut der Batterie gar nicht gut. Sie "stirbt" wesentlich früher. ;)

      :winke:
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    • @Markus:

      Also ich finde 6 Monate schon relativ lang!
      Gut, lassen wir mal das zwischenzeitliche Starten entfallen, so bleibt da immer noch der Effekt wie ich ihn beschrieben habe, bzw. der Motoreninstandsetzer mir erklärte.

      Neuen Thread Titel, aus dem Dornröschenschlaf erwecken, wollte ich nicht erstellen. :D

      Aber wieder mal ernsthaft, ein punktueller trockener Lauf verbleibt trotzdem nach länger Standzeit und konventioneller Inbetriebnahme. Ich hoffe das ich den Kunden nochmals sprechen kann, um nähre detailliertere Informationen zu erhalten. Der noch im oberen Bereich vorhandene Ölanteil im Lager sollte aber nach der angesprochenen Methode des manuellen Durchdrehen durchaus ausreichen einen Schmierfilm aufzubauen.

      Gruß Enrico :winke:
    • Hallo Enrico,

      Du musst schon lesen was ich schreibe. ;)

      Ganz klassisch sehe ich folgende Möglichkeiten:

      Möglichkeit 1 - Erwachen aus dem Winterschlaf: Sicherungen für Einspritzpumpe und Zündung ziehen. Motor mit Anlasser durchdrehen bis Öldruck aufgebaut ist. Wobei der Crossfire keinen Öldruckmesser hat - somit hat man keine Kontrolle. Zwischendurch würde ich das aber nicht machen. Warum habe ich oben bereits geschrieben.

      Möglichkeit 2 - Trockenlaufen verhindern: Motor vor dem Einwintern umölen. Beispielsweise auf ein W30, oder W50 Einbereichs-Öl. Das Öl ist dann bei Kälte so zäh, daß es da bleibt wo es hingehört. Außerdem hat das den Vorteil, daß er nicht anfängt aus den Dichtungen zu siffen. Allerdings glaube ich nicht, daß sich der Aufwand lohnt. Bei einem kostbaren Oldtimer würde ich das machen. Bei einem Crossfire, den man mittlerweile schon für 5K bekommt, nicht. Letztlich sollte man auch die Kirche im Dorf lassen. ;)

      :winke:
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    • Hallo Markus,

      also die zweite Möglichkeit habe ich mich erst gar nicht getraut zu erwähnen.
      Das mit dem Sicherungsziehen hatte ich aber bereits Axel als Alternative - wenn auch mit einem :?: - geschrieben.

      Du hast natürlich mit der Kirche vollkommen recht.
      Aber hängen wir nicht an unserem XF und wollen ihn uns aus ideologischen Gründen in bestmöglichen Zustand erhalten?

      Gruß Enrico :winke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Firehorse () aus folgendem Grund: Grammatik

    • Eine Frage:

      Wie schließt ihr das Auto bei abgeklemmter Batterie ab?
      Schlüssel auf Einzeltüröffnung "umprogrammieren" und dann manuell abschließen? Alarmanlage ist dann aber nicht aktiv!

      Ich hatte übrigens letztes Jahr einfach meine Batterie dran gelassen. Brauchte blöderweise dann im Frühjahr eine Neue. :thumbdown:

      Grüße Erik
      Wenn ich das schon höre: »Das muss man im Hintern spüren...« So ein Schmarrn, wenn du was im Hintern spürst, ist's nämlich vorbei, denn dann bist du schon längst runter von der Straße. (Walter Röhrl)
    • Hallo Erik,

      wenn Deine Starterbatterie leer ist - und das ist sie nach ca. 3 Monaten, wenn sie nicht abgeklemmt wird, dann ist die Alarmanlage sowieso nicht mehr aktiv wenn das Auto im Winter draussen steht. ;)

      Prozedere:
      Schlafen legen: Auto mit Funkfernbedienung verschliessen und Schlüssel öffnen, Batterie ausbauen, Motorhaube schliessen, mit Schlüssel abschliessen.
      Aufwecken: Auto mit Schlüssel öffnen, Batterie einbauen, Motorhaube schliessen, Fahrzeug starten.

      Eine Überwinterung als Laternenparker könnte in dem Fall allerdings versicherungstechnisch schwierig sein. Da solltest Du mal bei Deiner Versicherung anfragen. Wenn die darauf bestehen, daß die Alarmanlage aktiv ist, dann hilft wohl nur ein monatliches Aufladen der Starterbatterie um Tiefentladung zu verhindern.

      :winke:
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    • Hallo Markus,

      bei mir war es so, dass nach den 4 Monaten die Batterie so entladen war, dass der Strom nicht mehr für die ZV reichte. Aber leider reichte es aus, damit die Alarmanlage noch volle Kraft heulen konnte. Es machte natürlich total viel Spaß, das Ladegerät an die "Heulboje" anzuschließen! :cursing:

      Markus schrieb:

      Prozedere:
      Schlafen legen: Auto mit Funkfernbedienung verschliessen und Schlüssel öffnen, Batterie ausbauen, Motorhaube schliessen, mit Schlüssel abschliessen.

      Geht dann nicht auch wieder die Alarmanlage los beim Öffnen des Autos?

      Wenn die Alarmanlage eh nicht aktiv ist, dann ist doch folgender Ablauf am Besten, oder?
      Auto verriegeln, mit Einzeltüröffnung öffnen, Batterie ausbauen, Motorhaube schliessen, mit Schlüssel abschliessen.

      :winke:
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