Angepinnt Carhifi im Chrysler Crossfire

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    • Carhifi im Chrysler Crossfire

      Hallo, in diesem Beitrag möchte ich euch über das HiFi-System im Chrysler Crossfire informieren und meine Erfahrungen zu dem Thema weitergeben.

      1. Dokumentation des Infinitysystems ab Werk:
      • N&A und SRT-6: Entweder Infinity CD-Radio (Becker), oder Infinity CD-Navigationsradio (Becker)
      • Ausstattungsvariante Blackline: Infinity CD-Radio (Becker) ohne zusätzlichen Infinityverstärker und 6.5" (16,5 cm) Subwoofer im Rückschott.
      • Ausstattungsvariante Silverline: Alpine 1" Navigationssystem mit ausfahrbarem Monitor (Alpine CVA-1004R Headunit, Navigationsrechner NVE-N099P) und Infinitypaket

      Das Infinitysystem besteht aus:
      • Infinity CD-Radio Typ ZH 29 = baugleich mit Becker BE 6806, oder Infinity Navigationsradio BE 6809, oder BE 6810 = technisch baugleich mit der Becker DTM 791x Serie. Becker DTM 7910 Display & Tasten gelb, 7911 Display & Tasten rot, 7912 Display & Tasten rot, Front schwarz, Tasten silber, 7913 Display & Tasten grün, 7915 Display blau, Tasten rot, 7918 OEM Hyundai, 7919 OEM Kia.
      • 2 x 6.5" (165 mm) Tiefmitteltöner in den Türen (Nennimpedanz: 4 Ohm, Gemessen: 3 Ohm)
      • 2 x 6,5" (165 mm) Subwoofer im Rückschott (Doppelspuler, Nennimpedanz: 4 Ohm pro Spule, Gemessen: 2,7 Ohm)
      • 2 x 16 mm Höchtöner in den Türen, abgetrennt mit einfachem Kondensator (6 dB / Oktave)
      • Infinity Verstärker. 6 x 22 Watt Sinus an 4 Ohm, mit integriertem Sharc Prozessor für Frequenzweiche Subwoofer, Laufzeitkorrektur für die Subwoofer und Equalizing für das Gesamtsystem. 4 x 22 Watt gehen an die Subwoofer (Doppelspuler), 2 x 22 Watt gehen an das Frontsystem.
      • Coupé: Antenne in der Heckscheibe; Antennenverstärker in der Heckklappe
      • Roadster: Stabantenne mit Antennenverstärker
      • Bei Navigationssystem GPS-Maus unterhalb des Armaturenbretts auf der rechten Seite

      Bilder vom Original Crossfire Infinitysystem:
      Radio:
      001_infinity_BE6806_radio_1024.jpg

      Entriegelungswerkzeug für Beckerradios:
      002_entriegelungswerkzeug_1024.jpg

      Antennenkabel Stecker:
      003_fakrastecker_radio_detail.jpg

      Antennenadapter Fakra auf Iso (beispielsweise für Alpine Nachrüstradios):
      004_fakra_antennenadapter_alpine.jpg

      Isostecker:
      005_radio_iso-stecker.jpg

      Tieftöner:
      006_tmt_tuere_infinity.jpg

      Hochtöner:
      (Bilder ergänzen)

      Subwoofer:
      007_01_seriensubwoofer.jpg007_02_subwoofer_einbauplatz.jpg

      Infinity Verstärker:
      008_infinity_amp.jpg

      Anmerkung: Alle Stromlaufpläne, Kabelfarben und Steckerbelegungen finden sich im Crossfire Werkstatthandbuch.

      Pro und Kontra der Serienanlage:
      Pro (subjektiv):
      • Sehr guter Radioempfang.
      • Grundsätzlich guter Klang, allerdings zu tiefe Bühne (bedeutet, daß Stimmen eher auf Knie-, als auf Ohrenhöhe spielen)
      • mp3-fähig mit Zusatzmodul Solisto: solisto.de, (nicht Blackline und Silverline)

      Kontra (subjektiv):
      • Teilweise anfälliges CD-Laufwerk bei Variante ohne Navigation
      • Durchschnittlicher CD-Klang (im Vergleich zu hochwertigen Nachrüstgeräten)
      • Für das Navigationssystem gibt es keine neuen Kartenaktualisierungen mehr

      Warum überhaupt eine Veränderung vornehmen?
      Ich hatte zunächst nur das Radioteil (HU) getauscht. Den Klang konnte ich dank Equalizer nochmals verbessern, allerdings war der Oberbass im Coupé immer leicht überbetont. Die Bühnenabbildung war eindeutig zu tief - hatte immer den Eindruck Sänger singen auf Kniehöhe. Nachdem mein Auto neue Türen bekommen hat und dabei so einiges verpfuscht worden war, habe ich mich entschlossen das Hilfssystem neu zu machen und das komplette Auto zu dämmen. Durch eine gute Dämmung der Türen kann man erreichen, daß diese zum einen knisterfrei sind und zum anderen kann man die Türtieftöner etwas tiefere Frequenzen und sauber spielen lassen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn man aus Platzgründen auf große Subwoofer verzichten möchte.

      2. Messung der Serienanlage:
      Zunächst habe ich erstmal die Serienanlage durchgemessen, um zu sehen, ob es irgendwo Probleme gibt. Also Meßsystem ausgepackt, angeschlossen und gemessen.

      Meßsystem:
      Mikro: "MicroAH" von: audio-system.de/messmikrofon.php
      Software: "Praxis" von: libinst.com/index.html.

      Test-CD mit Sweep (das ist eine Tonsequenz in der alle Frequenzen durchlaufen werden). Ergebnis: Dämmung dringend notwendig. Es rappelt im Serienzustand zwischen 50 und 1000 Hz quasi überall mal. Insbesondere im Kofferraumbereich und in den Türen.

      Hier die Frequenzschriebe für Fahrer- und Beifahrerseite für das Coupé:
      Die rote Linie ist der Frequenzgang. Die grüne Linie wäre ein superoptimaler Verlauf im Auto.
      Zusammengefasst: Bass deutlich zu laut, teilweise herbe Einbrüche. Man sieht, daß es besser wäre die Hochtöner deutlich höher anzuordnen, bzw. direkt auf die Insassen auszurichten. Bei der Serienanlage sind sie leicht gegen die Front-/Seitenscheiben gerichtet.

      Messungen:
      Bild 1: Fahrersitz Summe:
      001_Crossfire_Coupe_Fahrer_Summe Links & Rechts.gif

      Bild 2: Fahrersitz linkes Ohr:
      002_Crossfire_Coupe_Fahrer_Linke Seite.gif

      Bild 3: Fahrersitz rechtes Ohr:
      003_Crossfire_Coupe_Fahrer_ Rechte Seite.gif

      Bild 4: Beifahrersitz Summe:
      004_Crossfire_Coupe_Beifahrer_Summe Links & Rechts.gif

      Bild 5: Beifahrersitz linkes Ohr:
      005_Crossfire_Coupe_Beifahrer_Linke Seite.gif

      Bild 6: Beifahrersitz rechtes Ohr:
      006_Crossfire_Coupe_Beifahrer_Rechte Seite.gif

      Ergebnis Frequenzgang Coupé: Bass etwas unausgewogen. Dämmung dringend erforderlich. Kabinenresonanz im Coupé bei ca. 125 bis 160 Hertz. Daher auch der leicht wummrige Bass des Seriensystems im Coupé. Im Roadster ist das nicht so deutlich wahrnehmbar, weil aufgrund des Verdecks der Druckkammereffekt fehlt und dadurch auch die Basswiedergabe anders ist.

      3. Konzept:
      Klang ist immer Geschmacksache. Hat man bestimmte Klangvorstellungen, sollte man sich im Vorfeld ausführlich informieren und von einem Fachhändler beraten lassen.

      Nachdem ich mittlerweile einige Erfahrungen auch bei anderen XF's sammeln konnte, denke ich, daß es grundsätzlich 3 sinnvolle Lösungsansätze gibt:
      1. Tausch des Radioteils. Sehr einfach, in der Regel eine deutliche Klangverbesserung. Wobei der Blackline hier einen Sonderfall darstellt, da er über keinen Infinityamp und keine Subwoofer im Rückschott verfügt, sollte man über die Möglichkeit nachdenken zusätzlich einen Nachrüstverstärker und ggf. Subwoofer nachzurüsten.
      2. Tausch des Radioteils und Anbringung von Hochtönern mit sehr gutem Rundstrahlverhalten in, oder an der A-Säule. Die Hochtöner sollten über die Endstufen des Radioteils angesteuert werden. Die Hochtöner in den Türen sollte man dann idealerweise abklemmen. Am Ende des Tages hilft aber nur ausprobieren.
      3. Kompletttausch aller Komponenten. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die ganzen Frequenzkorrekturen des Infinityamp auch nachgebildet werden müssen. Es empfiehlt sich also, daß wenn man diesen Weg geht über ein vollaktives System nachdenkt, welches eine aktive Frequenzweiche, Laufzeitkorrektur und Equalizing beinhaltet.

      Weitere Möglichkeiten:
      • Einbau eines Frequenzkondensators, der den Bereich um 160 Hz absenkt und damit subjektiv einen besseren Bass erzeugt. Diese Lösung wird in vielen Crossfireforen beschrieben. Nachteil: Man muß am Fahrzeugkabelbaum Kabel durchtrennen. Man kann sie noch verbessern in dem man einen echten passiven Saugkreis einbaut. Vom Ergebnis ist es aber einfacher und besser eine neues Radio mit EQ einzubauen und den entsprechenden Frequenzbereich über den eingebauten aktiven Equalizer abzusenken.
      • Nur beim Coupé: Einbau eines vollaktiven Subwoofers im Kofferraum und abklemmen der Seriensubwoofer im Rückschott. Hier sollte man durchaus einen leistungsstarken Subwoofer ab 10" nehmen, da interessanterweise aus dem Kofferraum nicht allzuviel Druck im vorderen Kabinenbereich ankommt. Um eine optimale Ankopplung ans Frontsystem zu erreichen, sollte Trennfrequenz und Phasenlage am Aktivsubwoofer einstellbar sein. Man könnte den Subwoofer auch mit der oben genannten Hochtönerlösung (2) kombinieren.


      4. Umbau inkl. Dämmung:
      Denkt man über den Einbau eines hochwertigen HiFi-Systems ins Auto ein, sollte man immer über eine Dämmung der Karosserieteile nachdenken. Eine Dämmung bewirkt, daß Verkleidungsteile nicht rappeln, Resonanzfrequenzen besser unterdrückt werden, Karosserieteile nicht, oder weniger mitschwingen und sich dadurch ein sauberer Klang entsteht. Meist erreicht man über eine Dämmung auch einen präziseren Tief- und Kickbass im Auto.

      Ich habe in meinem Crossfire Coupé sehr viel gedämmt. Vieles war aber nicht wirklich nötig, bzw. hat keine direkte Verbesserung gebracht. Hierzu gehören Tank- und der Kofferraumboden. Eine deutliche Verbesserung konnte ich durch Dämmung der Türverkleidungen, der Türinnenbleche, des Rückschotts, sowie der A-Säulen erzielen. Wobei hierbei zu berücksichtigen ist, daß eine Dämmung des Rückschotts nur Sinn macht, wenn man dort Subwoofer betreibt und eine Bedämmung der A-Säulen nur Sinn machen, wenn dort Hochtöner installiert sind, die sehr weit hinunterspielen - meine können ab ca. 1.2 Khz spielen.

      Wie geht das mit dem Dämmen? Hier mal ein paar Beispiele:
      Türen und Türverkleidung: Hier rappelt und knistert es in der Regel ganz ordentlich - jedenfalls war das bei mir so. Ich kenne aber auch XF's, die ab Werk sehr knisterfrei waren. Mit steigender Laufleistung fängt es allerdings meistens an irgendwo zu rappeln, oder zu knistern.

      Beispiel Dämmung Türen:
      Türinnenblech mit alukaschierten Bitumenmatten dämmen (in diesem Fall Terodem 100 Alu - es gibt natürlich auch andere Hersteller):
      009_tuerinnenblech_daemmen_terodem.jpg

      Türinnenbleche mit Alubutyl bekleben - am besten Pappschablonen anfertigen anhand dessen die Alubutylstücke ausgeschnitten werden (Vorsicht: Man kann sich beim Verarbeiten von Alubutyl leicht in die Finger schneiden). Ggf. lockere Nieten der Fensterheber gegen Schrauben tauschen und diese mit Loctite sichern. Durch Klopfen gegen die Türinnenbleche prüfen, ob irgendetwas unerwünschte Geräusche von sich gibt. Es sollte ein guter Kompromiss zwischen Zusatzgewicht und Dämpfungseigenschaften gefunden werden. Da die Türen sehr groß sind, sollte man nicht zuviel zusätzliches Gewicht draufpacken, da sonst irgendwann später das "hängende Türen Problem" eintreten kann.

      Vor Beginn Schablone anfertigen und Anhand Schablone Alubutyl ausschneiden:
      schablone.jpg

      Türverkleidungen mit 1.8 mm Alubutyl bekleben. Hierzu Schutzfolie entfernen, Alubutyl passend auflegen und mit einem Roller anrollen. Das Ergebnis sollte dann ungefähr so aussehen:
      tuerverkleidung_alubutyl.jpg

      Über die mit einem Roller fest angerollte Alubutylschicht kommt nun nach eine 10 mm dicke, selbstklebende DSM Dämmschaummatte mit nässeabweisender Beschichtung, fertig:
      012_tuerverkleidung_fertig.jpg

      Und die Details nicht vergessen - hier die Kunststoffverkleidung um Hochtöner und Türöffner - entgraten und mit dünner Butylschnur entknistern/entknarzen, Teflonspray nicht vergessen:
      013_tür_entknistern.jpg

      Generell hilft beim Zusammenbau Teflonspray um Knarzen effektiv zu verhindern. Von Silikonspray kann ich abraten. Das hilft nach meiner Erfahrung auf Dauer nicht. Anstatt der serienmässigen Nässeschutzfolie habe ich 1 mm dicke Teichfolie verwendet, da ich Flattergeräusche in den Türen hatte. Die Teichfolie habe ich mit Butylschnur befestigt. Dabei ist wichtig, daß die Teichfolie keine Möglichkeit bekommt zu flattern und die Tür wirklich komplett zum Innenraum abgedichtet ist, da man sonst schnell Feuchtigkeit im Innenraum, oder Windgeräusche bei höhreren Geschwindigkeiten hat. Hier mal ein Beispiel einer mit der serienmässigen, durchsichtigen Nässeschutzfolie abgedichteten Tür. Die Butylschnur sind die schwarzen Streifen:
      014_tuer_naesseschutz_butylschnur.jpg

      Die Türverkleidungsklipse sollte man entweder durch komplett neue von Mercedes mit Moosgummi ersetzen (Teilenummer: A 911 988 76 78 ). Alternativ hilft auch ein klein wenig Butylschnur in der Sicke.
      DIY-Variante mit Butylschnur:
      015_clips_butylschnur.jpg

      Mercedesvariante Moosgummi (links MB, rechts Chrysler) ( Teilenummer Mercedes Clips mit Moosgummi: A9119887678 :(
      016_tuerclipse_mb_vs_oem.jpg

      Beispiel Dämmung Rückschott:
      Tipps für das Zerlegen des Rückschotts - Aus- und Einbau siehe Werkstatthandbuch. Die Lautsprechergitter lassen sich durch leichtes dagegendrücken und gleichzeitiges Schieben nach oben entfernen. Coupé: Die seitlichen Türbeschläge aus Metall an der Karossoerie (3 Torxschrauben) sind abzunehmen. Die seitlichen Abdeckungen an den Gurtführungen sind durch eine versteckte Schraube in Nähe des Gurtdruchführung gesichert. Die Kunststoffabdeckungen hinten an den Seitenfenstern sind gesteckt. Das Entfernen erfordert etwas Geschick. Sie werden durch mehrere Kunststoffnase gehalten, die leicht abbrechen. Die querverlaufende Kunststoffabdeckung oben ist gesteckt. Die Tasche ist gesteckt und läßt sich durch zusammenschieben der beiden oberen Seiten und dann nach oben ausheben entfernen.

      Rückschott mit serienmässiger Dämmung - Links ist das serienmässige Dämmaterial bereits entfernt::
      017_rueckschott_originaldaemmung.jpg

      Die Subwoofer sind sogenannte Freeairsubwoofer (arbeiten also ohne Gehäusevolumen) sind völlig unbedämpft und spielen gegen das blanke Blech (die weiße Dämmwolle ist von mir und nicht serienmässig).
      018_subwoofer_gegen_blech.jpg

      Im Coupé besteht der Nachteil, daß durch die Entlüftungsöffnungen am Kofferraum ein aktustischer Kurzschluss entsteht. Die Öffnungen zu verschließen ist aber keine gute Idee, da dann der Druckausgleich nicht mehr funktioniert und die Fahrzeugtüren nicht schließen. Beim Roadster gestaltet sich das Ganze etwas besser, weil die Subwoofer den Kofferraum als Volumen nutzen können. Der Nachteil hier ist, daß durch das weiche Stoffverdeck der Druckkammereffeckt entfällt.

      Hier habe ich zunächst zuviel Dämmung angebracht, was den Subwoofern etwas das Volumen genommen hat und sie zu leise wurden. Ein klein wenig Dämmung mit Dämmflies hilft aber den Bass etwas trockener klingen zu lassen (auch bei den Seriensubwoofern). Man muß darauf achten, daß eine zusätzliche Dämmung den Membranhub der Subwoofer durch anschlagen nicht beeinträchtigt.:
      019_zuviel_daemmung.jpg

      Rückschott mit Alubutyl beklebt. Zum Bekleben am besten den hinteren Teil der Mittelkonsole ausbauen. Löcher an den Stellen ins Alubutyl schneiden, wo später die Tasche etc. befestigt werden:
      020_rueckschott_mit_alubutyl.jpg

      Wieder alles zusammengebaut:

      Bedämmung des Kofferraums:
      Zunächst war geplant einen Subwoofer in einem geschlossenen Gehäuse auf dem Kofferraumboden zu installieren. Deshalb wurde der Kofferraumboden gedämmt. Im nachhinein hätte ich darauf verzichten können, da ich einen anderen Weg gegangen bin. Das Entfernen aller Elemente wird im Werkstatthandbuch beschrieben.

      Kofferraum ohne und mit Dämmung:
      021_kofferraum_mit-ohne.jpg

      4. Tipps & Tricks:
      Entfernen der Türgriffoberschale mit einem Kunststoffkarosseriespatel:
      022_tipp_zuziehgriff_abmontieren.jpg

      Einbau von anderen Tiefmitteltöner (TMT) in den Seriengehäusen:
      Lautsprecher mit Euronormkorb (165 mm) sollten problemlos passen. Jedoch müssen bei einem Euronormkorb des TMT in der Regel die 2 Nuten im Kunststoffgehäuse entfernt werden:
      023_tipp_tmt_nuten_entfernen.jpg

      Durchführung von Stromkabeln von der Batterie in den Innenraum:
      Unterhalb der Halteplatte die die Starterbatterie trägt gibt es einen sehr großen Durchbruch zum Innenraum. Dieser ist mit einem Grummistopfen versehen. Dort sind bereits Löcher für weitere Kabeldurchführungen vorgesehen. Nutzt man den Originaleinbauplatz des Verstärkers können neue Stromkabel von Batterie zum Verstärker mit einer Länge von ca. 1,50 m und damit mit sehr geringem Stromstärkeverlust verlegt werden.
      024_tipp_durchgang_inneraum.jpg

      Auf der Rückseite der Batteriehalteplatte habe ich meine Hauptsicherung montiert.
      025_batteriehalteplatte.jpg

      Verlegung von Chinchkabeln:
      Bei der Verlegung von Chinchkabel sollte peinlich genau darauf geachtet werden, daß sich diese nicht mit Stromkabeln jeglicher Art kreuzen. Ich hatte zunächste ein hochrequentes drehzahlabhängiges Lichtmaschinenpfeifen. Dies konnte ich auch durch hochwertigste Chinchkabel nicht beseitigen. Erst nach anderer Verlegung der Chinchkabel konnte ich es wegbekommen. Insbesondere am Originaleinbauplatz des Verstärkers tummeln sich viele Kabel. Hier ist die Einstreugefahr besonders hoch. Aus diesem Grund wurde von Chrysler wohl auch ein Verstärker mit High-Power-Eingang gewählt.

      5. Erläuterung von Fachbegriffen:
      • Bühne / Bühnenabbildung: Idealerweise kommt die Musik bei Stereoklang aus 2 Punktquellen, die auf Ohrenhöhe sind. Wenn man die Augen schließt, sollte die Musik wie auf einer Bühne vor einem spielen.
      • Laufzeitkorrektur: Idealerweise kommt die Musik bei Stereoklang aus 2 Punktquellen, die auf Ohrenhöhe sind und jeweils den gleichen Abstand zu den Ohren haben. Im Auto ist es meistens so, dass die Lautsprecher aus Platz-, oder Sicherheitsgründen an ganz unterschiedlichen Orten eingebaut sind. Daraus ergeben sich sowohl Phasen- als auch Laufzeitprobleme. Um dies zu korrigieren, wird bei einem vollaktiven System das Signal jedes einzelnen Lautsprecher mit einer Laufzeitkorrektur verzögert, so daß am Ende idealerweise alle Frequenzen aus allen Lautsprechern gleichzeitig am Ohr ankommen.
      • EQ: Equalizer, oder zu deutsch Klangentzerrer. Damit korrigiert man Unebenheiten im Frequenzgang
      • HU: Headunit = Radio
      • HT: Hochtöner = Lautsprecher für hohe Frequenzbereiche
      • TMT: Tiefmitteltöner = Lautsprecher für Tief- und Mitteltonwiedergabe in den Türen
      • SUB: Subwoofer = Lautsprecher für tiefe Frequenzbereiche / Bässe

      6. Infos zu verwendeten Dämmmaterialien:

      Alubutyl:
      • Klebekraft sehr hoch - bekommt man aber zur Not bei festen Untergründen auch wieder ab, da es sich um eine Art dauerelastischen Kitt handelt.
      • Für alle Flächen geeignet.
      • Aluschichtdicke: 1.8 mm; gibt es auch mit 2.2 mm
      • Dämpfungsfaktor: sehr hoch
      • Gewicht im Vergleich zu Terodem geringer

      Terodem SP 100 alu:
      • Klebekraft sehr hoch - bekommt nur schwer wieder ab. Vielleicht mit extremer Hitze o.ä.
      • Nur für plane Flächen geeignet.
      • Aussenseite hat eine Art dünnes Alugewebe um eine Brechen der Platten zu verhindern.
      • Dämpfungsfaktor: hoch
      • Gewicht im Vergleich zu Alubutyl 1.8 höher
      • Es gibt auch noch Terodem SP 200 alu und SP 300 alu mit höherem Gewicht. Ist aber weniger für's Auto geeignet.

      Teroson Butylschur:
      • Klebekraft extrem hoch - dennoch relativ leicht wieder abzubekommen, dauerelastisch
      • Gewicht: gering

      Teichfolie
      • Verwendet anstatt der serienmässigen Feuchtigkeitsschutzfolie in den Türen (diese wurde beim Türentausch zerstört)
      • Dicke 1 mm, Langzeitfestigkeit
      • Verhindert recht effektiv Flattergeräusche bei leistungsstarken Tiefmitteltönern in den Türen.

      Voraussetzung für alle Materialien:
      Absolut fettfreier Untergrund. Z.B. durch Reinigen mit Bremsenreiniger.
      Kontaktkleber ist in allen Fällen nicht erforderlich gewesen.

      7. Links:
      Türverkleidungen abbauen:
      Türverkleidung abbauen & Frontsystem einbauen (Viele Bilder)

      Blackline aufrüsten - inkl. Aufbau neuer Subwoofergehäuse:
      Hifisystem des Crossfire Blackline aufrüsten

      Fertig aufgebaute passgenaue Subwoofergehäuse für die linke Kofferraumseite des Coupés:
      wickedcas.com/product.php?productid=20&cat=11&bestseller=Y
      wickedcas.com/product.php?productid=94&cat=11&bestseller=Y

      Empfehlenswerte Foren:
      klangfuzzis.de

      Beispiele für professionelle Einbauten:
      xdream-car-audio.de/Galerie/Ch…ire_2008.flash/index.html

      Doppel-DIN: showeinbau.de/crossfire.htm
      Steckerbelegung ISO Stecker (ISO A und ISO B):
      mbslk.com/files/artikel/aps30_becker_pins.pdf


      8. Bedienungsanleitungen:
      Bedienungsanleitung Becker BE 6808 - siehe Chysler Crossfire Bedienungsanleitung

      Bedienungsanleitung Becker BE 6809 / BE 6810 = baugleich Becker DTM High Speed 7910:
      mybecker.com/fileadmin/Downloa…_EuDe_Operation_Guide.pdf

      Update Bedienungsanleitung Becker BE 6809 / BE 6810 = baugleich Becker DTM High Speed 7910:
      mybecker.com/fileadmin/Downloa…ed_EuDe_Update_Manual.pdf

      Einbauanleitung Becker BE 6809 / BE 6810 = baugleich Becker DTM High Speed 7910:
      mybecker.com/fileadmin/Downloa…De_Installation_Guide.pdf

      Hoffe das war jetzt einigermaßen aufschlußreich und nicht zu kompliziert erklärt.

      :winke:

      Für die Forensuche: Hifi, Carhifi, Car Hifi, Chrysler Crossfire, Dämmung, Bedämmung, Alubutyl, Radio, CD, Navigation, Bedienungsanleitung, Becker 6808, Becker 6809, Becker 6810, Crossfire Forum, Chrysler Crossfire Forum
      It's good to be bad.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Markus ()

    • Hier noch eine Material- und Werkzeugliste für die Dämmung eines Crossfire:

      Material:
      • 0,5 x 5 m Alubutyl 1,8 mm (2,5 m2) - reicht für 2 Türen und Rückschott
      • 6-8 Bitumenmatten (500 x 200 x 2,5 mm) für Türdämmung, Empfehlung: Teroson SP 100 alu
      • ca. 5 Meter Butylschnur (Meterware) zur Wiederanbringung der Türfolien, Empfehlung: Teroson Terostat-81
      • 2 DSM Dämmschaummatten selbstklebend (500 x 1000 mm) für Türpappen, Empfehlung: CHP
      • Falls serienmäßige Nässeschutzfolie nicht weiter verwendet werden soll. Teichfolie ca. 1,50 x 2 m, 0,5, oder 1 mm dick (Baumarkt)
      • Teflonspray, Empfehlung: Interflon fin Super + Teflon
      • Bremsenreiniger / Waschbenzin zum Entfetten

      Benötigtes Werkzeug:
      • Stabiler Roller zum Anrollen des Alubutyls
      • Karosseriespatel (Entfernen Kunststoffteile)
      • Heißluftfön (Entfernen Seriendämmung Rückschott)
      • Werkzeugkoffer mit Rätsche, Stecknüssen, Torx Bitsatz, Schraubenzieher Flach- und Kreuzschlitz
      • Cuttermesser
      • Material um Schablonen zu erstellen (Stift, Schere, Pappe...)
      • Stabile Unterlage zum Schneiden der Schablonen, Alubutylstücke, ...

      :winke:
      It's good to be bad.
    • Vielen Dank für den informativen Beitrag und die tollen Fotos.

      Wurden die originalen Subwoofer durch andere ersetzt? ich denke derzeit über einen Austausch der originalen Subs in meinem Roadster nach.

      Derzeit werden diese über 2 gebrückte Kanäle einer ESX X-FOUR (ca. 1 x 250 Watt RMS an 4 Ohm) betrieben. Die Spulen laufen jeweils parallel und beide Subs sind in Reihe am Verstärker. Die Frequenz ist übers Radio bis 160hz begrenzt.

      Bei höheren Leistungen sind die Subs mechanisch an ihrer Grenze Möglicherweise könnten andere Chassis mehr Druck und Präzision (in dieser Einbauweise?) mit der zur Verfügung stehenden Leistung (2 x 75 oder 1 x 250 Watt RMS an 4 Ohm) erzeugen?

      Hat jemand eine Empfehlung? Ich möchte jedoch kein Blecharbeiten durchführen - nur die vorhandenen Einbauplätze und Ressourchen optimal ausnutzen. :thumbsup:

      Danke im voraus! Marcel

      Alpine CDE-123R, Helix E62C, ESX X-Four
      Dateien
      Biete - 2 x Subwoofer Proneo-6 - Tiefmitteltöner mit Carbon-Membran :winke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Marcello ()

    • Hi Marcel,

      also Markus hat ein paar seltene 16,5er Speaker aus den Staaten aufgetrieben, die einiges an Leistung vertragen aber vom Wirkungsgrad etwas schlechter ausfallen. Die meisten Anlagen laufen wohl mit den originalen Subs. Ich habe auf 18cm Exact umgerüstet da mir eh die Adapter gefehlt haben (es waren im Blackline ja keine Subs verbaut). 165er Sub´s die in diese gedrehten original Adapter passen und noch halbwegs freeair tauglich sind, sind schwer auf zu treiben. Im Coupe ist einiges mehr an Tiefbass zu erzielen, wohingegen im Roadster dieser durch das Stoffdach nicht ganz so tief kommt , aber Kickbass geht halbwegs.
      :winke:

      Edit: 165er Kickbässe:
      monacor.de/produkte/car-hifi/p…tailseite/?artikelid=3275
      monacor.de/produkte/car-hifi/p…tailseite/?artikelid=4099
      exactaudio.de/html/v_compo_pro/komp_a16w.php

      Maße sind natürlich zu prüfen! Ob die was taugen? Markus kennt sich da eindeutig besser aus.
      I like Girls, how i like my Whisky! 20 Years old and full of Coke

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Blackpit ()

    • Deinen 18er Einbau hab ich mir angeschaut. Find ich Klasse!

      Die Kickwoofer (TMT) müsste man probieren. Die Frage ist, ob die weit genug unten schon gehen - die Mitten kommen ja nur Richtung Tank... ;(

      @Markus wie klingen die Earthquake-SWS-6.5 bei dir und reicht dafür mein Verstärker? Lohnt sich das? Oder doch andere Chassis?

      @Harry: Ich erfreue mich daran, die Komponenten selbst einzubauen, ausgiebig zu testen und individuell einzustellen. Das ist unbezahlbar! Deine Anlage gefällt mir übrigens sehr gut. ;)
      Biete - 2 x Subwoofer Proneo-6 - Tiefmitteltöner mit Carbon-Membran :winke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marcello ()

    • Hallo Marcello,

      die Earthquake SWS 6.5 habe ich verbaut. Sind besser als die Seriensubwoofer. Spielen auch etwas trockener und tiefer, aber Wunder darf man nicht erwarten. Eine Modifikation des Serienplastikgehäuses ist für die SWS 6.5 auf jeden Fall erforderlich. Ich kenne auch keinen 6.5" Freeairsubwoofer der in die Gehäuse reinpaßt. Die X-Max von dem Lautsprecher ist ziemlich extrem. Der Wirkungsgrad ist allerdings mau. Die 250 Watt sollten reichen. Die LSP sind mit 200 Watt pro Chassis angegeben.

      Die Seriensubs sind mit 250 Watt definitiv überfordert. Wenn die Spule anschlägt, solltest Du sie auf jeden Fall etwas runterpegeln. Auf Dauer halten die das - auch bei einem sauberen Signal - nicht aus.

      Der bessere Weg ist der von Blackpit, weil die Lautsprecheraufnahme dann stabiler gestaltet werden kann und etwas mehr Membranfläche zur Verfügung steht. Aber wie gesagt: Von 6,5" Membrandurchmesser kann man ohne abgestimmtes Gehäuse keinen wirklichen Tiefbass erwarten.

      Hier noch eine Doku meines Einbaus. Da siehst Du auch mal die SWS 6.5:
      Mein Hifisystem im Crossfire

      Schau Dir auch mal das System von Hubcar mit dem Fußraumsubwoofer an: hub-car.com/r170_subwoofer/

      :winke:
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    • SRT-6 Harry schrieb:

      Boah, wat kompliziert! Bin ich froh, dass ich mir einen Fachbetrieb für den Umbau leisten konnte!

      Ja im Roadster ist das etwas komplizierter was den oder die Subwoofer betrifft. Da nützt keine Kiste im Kofferraum was! Das hat auch nix mit Kosten für den Fachbetrieb zu tun, dat geht einfach nicht so einfach! Wenn er seine Subwoofer optimieren möchte wird es einfach extrem aufwendig, alleine das ganze Kunstoffgedöns der originalen Subwoofer Adapter ist nicht der Traum eines Hifi Enthusiasten und schränkt die Speakerauswahl extrem ein.

      :winke:
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    • Marcello schrieb:

      Die Frequenz ist übers Radio bis 160hz begrenzt.

      Das ist definitiv zu hoch. Da kommt die Musik nicht von vorne, sondern von hinten. Versuch es mal mit 50, 63 oder 80 Hz und mindestens -12 dB/Oktave. Leider weiß ich ad hoc nicht, welche Einstellmöglichkeiten dein Radio im Detail bietet.

      Am besten die TMT's mal abklemmen und schauen wie die Subs allein klingen. Sie sollten sauber klingen. Neigen sie leicht zum Dröhnen ist die Trennfrequenz schon zu hoch gewählt. Dann hilft entweder eine tiefere Trennfreuquenz, oder eine steilere Flankensteilheit - beispielsweise -18dB. Meistens werden sie dann etwas leiser, was aber am logarythmischen Hörempfinden liegt.

      Aber auch da aufpassen - je nachdem kann es zu einem Phasendreher mit den TMT's im Übergangsbereich kommen. Also erstmal Subs alleine spielen lassen und dann die TMT's dazunehmen und schauen was passiert. Wenn es im Bass leicht hohl klingt hat man meistens einen Phasendreher. Dem kann man in der Regel durch Änderung der Flankensteilheit entgegenwirken.

      :winke:
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    • Hi, vielen Dank für Eure Tipps. Ich habe die Frequenzen bisher ausschließlich übers Radio geregelt.

      Die Trennung bei 160 Hz klingt im Gesamtbild am besten, etwas Rearfill um den Grund etwas nach "hinten" zu holen. Zudem kommen auch noch Kickbässe von hinten durch den Sitz... ;)

      Mögliche Trenn-Frequenzen sind 120, 80, 60 hz übers Radio.

      Interessant wäre vielleicht auch Doorboards... ? Habt ihr da schon mal was gehört oder gelesen?

      LG, Marcel
      Biete - 2 x Subwoofer Proneo-6 - Tiefmitteltöner mit Carbon-Membran :winke:
    • Bähhhh ... ne Marcello,

      bloß keine Doorboards, das passt so gar nicht zum XF und Du würdest die Türen gewichtsmäßig schwer belasten. Meine 165er ESX z.B. drücken in der Tür schon so mächtig, da braucht es nicht noch zwei mehr davon. Es fehlt einfach Tiefbass und der kommt auch nicht von Doorboards sondern von Tieftönern (also eigentlich ab 20cm, eher etwas mehr).

      :winke:
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    • Also bei Ebay gibt, bzw. gab es immer mal wieder GFK Selbstbaueinsätze mit 4 x 6.5" Lautsprechern pro Türe. Ich hatte selber früher soetwas mal von Jehnert in einem Golf III.

      Problem war, ich hatte durch das hohe Gewicht der Türen nach ein paar Jahren "hängende" Türen. Die Türscharniere machen das auf Dauer einfach nicht mit. Bei den viel größeren Türen des Crossfire dürfte das Problem noch viel früher auftreten, auch wenn man sehr leichte Chassis verwendet.

      Ein weiteres Problem war, daß man aus klanglicher Sicht jeweils nur die 2 vorderen Lautsprecher "Fullrange" fahren konnte, sonst rutschten Stimmen viel zu weit nach hinten. Mit heutiger Aktvtechnik sollte das aber lösbar sein. Ich würde mir heute sowas nicht mehr einbauen.

      Rearfill ist sicher Geschmackssache. Mit wieviel dB trennst Du denn ab? Und sollte ein Rearfill nicht besser Fullrange sein?

      :winke:
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    • Von Marcello kam die Frage welchen ohmschen Widerstand die Spulen des Infinity Tiefmitteltöner und des Infinity Subwoofer haben.
      TMT: 3,0 Ohm
      Sub: 2,7 Ohm pro Spule.

      Eine Parallelschaltung der Spulen des Seriensubs empfiehlt sich bei einem Nachrüstamp nur, wenn dieser 1 Ohm stabil ist.

      :winke:
      Dateien
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    • :winke: Ich wollte nochmal ein Feedback geben, da ich die originalen Subwoofer im Rückschott jetzt ausgetauscht habe. Problem sind ja die kleinen Einbauplätze, die nur Tieftöner/Subs mit bescheidenen Maßen aufnehmen können. Dass schließt so ziemlich alle 6,5 Subwoofer aus. Ich habe jedoch einen höherwertigen Tieftöner (kein Subwoofer) gefunden, der ohne Modifikation genau in die Schalen passt.

      Es handelt sich um die Carpower Proneo 6.

      Diese haben einen hohen Wirkungsgrad, machen mehr Pegel und etwas mehr Tiefbass. Die Bässe sind insgesamt präziser und es kickt mit einer kräftigeren Endstufe ordentlich in den Rücken. :thumbsup:

      Den Austausch würde ich nur in Verbindung mit dem Austausch der originalen Endstufe empfehlen. Oder eben für diejenigen, die keine originalen Tieftöner hinter den Sitzen haben.

      Hab jetzt als Endstufe eine Mosconi Gladen ONE 120.4 verbaut. ;) War ein Ebay Schnäppchen und ich musste einfach zuschlagen... :D

      Diese Endstufe hat mit 4x120 Watt noch mehr Power als die XFour. Der Klang ist brillanter, harmonischer und "wärmer" im Hochtonbereich und insgesamt ist noch mehr Druck im Roadster. :winke:

      Danke an Markus!

      Grüsse, Marcello
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      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Marcello ()

    • Hi Marcello,

      die Proneos passen von Abmessungen ja absolut perfekt. :thumbsup:

      Und da sie einen ziemlich guten Wirkungsgrad haben, kann man sie wahrscheinlich auch empfehlen, wenn ein Seriensub mal das zeitliche segnet. Dazu eine kleine Anmerkung. Der Serien-Infinity-Amp liefert für die Subs 4x22 Watt Sinus, da Doppelspuler. Wenn man je 2 Kanäle brückt hat man 2x44 Watt für die Proneos.

      PS: Im Zusammenhang mit Überbrückung von Kanälen kam neulich im US-Forum die Frage, ob man nicht alle 4 Subkanäle brücken könnte, um dann einen 12" Sub dranzuhängen. Theoretisch geht das schon. Allerdings ist das Netzteil des Infinityamps nicht darauf ausgelegt. D.h. früher, oder später wird einem der Amp abrauchen. Wahrscheinlich früher. ;)

      :winke:
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    • Hi Marcello,

      diese Proneo würde ich gerne mall live hören! Vielleicht gibt sich mal irgendwo die Gelegenheit.
      Mosconi stand auch ganz oben auf meiner Wunschliste, aber damals gab es die Gladen wohl noch nicht, nur die kleinere und die war schon sehr teuer.

      :winke:
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