Mein Crossfire ist zur Zeit etwas krank und muß in die Klinik!

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    • Mein Crossfire ist zur Zeit etwas krank und muß in die Klinik!

      N'Abend zusammen,

      wie gerade in meiner Uservorstellung beschrieben ist mein Crossi etwas krank. Ich habe ein leichtes Klickern im Motorbereich festgestellt was definitiv nicht dahin gehört. Ich habe ja keinen Diesel ;(

      Laut meinen Ohren kommt es vom Motor. Bei niedriger Drehzahl bis ca. 4.000 Umdrehungen im Stand als steigerndes Klickern wahrnehmbar. Ölstand habe ich überprüft - ohne Befund alles super, Motorwarnleuchte hat auch nicht geleuchtet und die nächste Inspektion ist erst in 5.000 Km angesagt. (32.000 Km habe ich momentan auf der Uhr)

      Eigentlich alles super, es ist auch kein Leistungsverlust spürbar aber das Klickern stört halt. Habe das gute Stück jetzt erstmal in die Klinik gebracht. (KFZ-Mechaniker meines Vertrauens). Ich hoffe es ist nichts schlimmes? Wenn ich die Diagnose bekomme halt ich euch auf den laufenden. Vielleicht hat ja schon mal einer das Problem gehabt?

      MFG :)

      Für die Forensuche: Motorschaden, Austauschmotor, Kolbenkipper, Einfahrzeit, Motorgeräusche, Klickern, Kolben defekt, Pleuel, Pleuellager, Motorinstandsetzung, Instandsetzung, AT-Motor, Austauschmotor.
    • Wo kommt das Klickern denn her? Zylinderkopf?

      Meiner klickert auch - das sind die Hydrostößel. Macht er insbesondere dann gerne, wenn der Motor längere Zeit stand, oder kalt ist. Hast Du mal geschaut ob es noch da ist, wenn Du eine längere Strecke fährst und der Motor richtig warmgefahren ist? Dann sollte es auf jeden Fall leiser sein.

      Ein leichtes Klickern von der Hydrostößeln ist bei dem Motor eigentlich normal. Wenn das Klickern allerdings sehr laut ist und überhaupt nicht weggeht (auch wenn der Motor warmgefahren ist) dann spricht das dafür, daß der Zylinderkopf zuwenig Öldruck bekommt. Und das wäre sehr schlecht.

      Mal gespannt, was die Werkstatt sagt.

      :winke:
      Chrysler Crossfire Forum. Das Forum für Crossfirefans.
    • Ich vermute auch vom Zylinderkopf (Beifahrerseite) da ist das Geräusch am lautesten. An den Hydrostößel könnte es liegen meinte auch mein Mechaniker des Vertrauens. Das komische ist, wenn ich ihn Starte, da hörst du nichts. Erst wenn er warm gefahren ist, dann klickert's.

      Ich denk mal es ist was Mechanisches bzw. nichts was von einem Sensor überwacht wird - sonst wäre ja ne Fehlermeldung da. Ich hoffe das ich heut Abend noch Bescheid bekomme. Lasse auch gleich die kleine Durchsicht machen.

      Wenn alles nichts hilft dann muss ich halt in den sauren Apfel beißen und zum Chrylserhändler fahren. Leider ist ist die Garantie im September auch abgelaufen. :thumbdown: ;)
    • Das klingt leider nicht so gut. Vor allem wenn nur eine Zylinderbank laut ist. Und dann auch noch die rechte. Und nur wenn er schon warmgefahren ist.

      Ölstand hattest Du ja schon kontrolliert. Welche Viskosität hat das von Dir verwendete Öl? Ist es möglicherweise etwas zu dünnflüssig? Ab Werk wird übrigens 0W40 enmpfohlen.

      Weitere mögliche Ursache (äußert die sich eigentlich anders) - und ich will auch niemanden erschrecken. Schau mal hier: Doku und Info Motor Mercedes-Benz M112. Da gibt es einen weiterführenden Link und zwei Themen namens Ölkanalproblöem und Gußhaut. Das könnte möglicherweise auch die Ursache sein. Insbesondere wenn nur der rechte Kopf laut klackert. Am besten Du zeigst das mal dem Mechaniker deines Vertrauens.

      :winke:
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    • So kurzer Zwischenstand mit meinem Motorproblem: Inspektion wurde durchgeführt soweit ohne Befund. Motorklickern aber immer noch da. :thumbdown: Im kalten Zustand kein Klickern, aber sobald er warm ist fängt's an.

      Fehlerspeicher ohne Befund.
      Mein KFZ-Mechaniker des Vertrauens war noch beim Kollegen der bei MB arbeitet, der meinte es kommt von der rechten Zylinderbank.
      Pleuellager oder Hydros könnten es sein. Aber ich soll erst mal zum Chrysler Händler fahren und dort einen Befund feststellen lassen, dementsprechend was da raus kommt wird gehandelt. Vielleicht könnte was auf Kulanz oder Mitbeteiligung herausspringen.

      Drückt mir die Daumen. ;(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Waverider ()

    • Ein defektes Pleuellager hört sich aber deutlich anders an, als klickernde Hydrostössel. :whistling:
      Außerdem kommt das Geräusch dann nicht vom Zylinderkopf sondern aus Richtung unterer Motorblock.

      Mal gespannt was Chrysler sagt.

      Daumen sind gedrückt!

      :winke:
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    • Markus schrieb:

      Mal gespannt was Chrysler sagt.

      Mich würde mal interessieren, wer "Chrysler" in dem Fall ist. Ein Lanciahändler der jetzt Chrysler vertreibt - oder ein ehemaliger Chryslerhändler - autorisiert weiter Chrysler zu warten - oder ein ehemaliger, der "frei" oder mit anderer Marke weiter ehemalige Kunden betreut (in dem Fall eventuell gleicher Status wie freie Werkstatt)?
    • Auto bei Chrysler abgeben - erste Zwischenbilanz:

      Erster Befund: Geräusche können so nicht lokalisiert werden. Oberen Teil des Motors wurde demontiert - nichts gefunden. Ölwanne demontiert um von unten zu schauen, keine Späne oder Abrieb festzustellen.

      Geräusche werden aus dem unteren Teil des Motors vermutet (Zylinderblock Beifahrerseite) evtl. laut Aussage von Chrysler Lagerschaden vermutet, um aber richtig zu prüfen muss der Motor raus. X( ;(

      Meine Reaktion: Was soll der Spass kosten, bzw. ist Kulanz möglich?
      Na, erstmal sind ca. 2.000 Euros veranschlagt - für Ausbau und evtl. Beseitigung des Lagerschaden. Es könnte auch ein Kolbenbolzenspiel möglich sein. Alles nur Vermutungen.

      Da war ick erst mal baff 8| Kulanz wurde mir nicht zu 100% zugesagt, aber ein Entgegenkommen wäre evtl. möglich. Tolle Aussage :thumbdown: Meine Laune ist so langsam am Tiefpunkt angekommen.

      Nun hoffe ich das Chrysler mir nun wirklich ein Stück entgegenkommt - sonst wird das richtig teuer. :wacko: Ich denk mal morgen im Laufe des Tages weiß ich mehr was nun das Geräusch verursacht.

      Damit war mein Tag gelaufen :whistling:
    • Das hoffe ich auch :) aber ich fühle mich bei dem Verein nicht wirklich wohl. Es ist blöd, man kann das Geschehen nicht mehr steuern. Schade um das Geld aber was soll man machen verkaufen ist auch blöd.

      Ich mag das Auto, es ist halt auch ein kleines Hobby. Da bleibt nichts anderes übrig als in den sauren Apfel zu beissen.
    • Waverider schrieb:

      Das hoffe ich auch :) aber ich fühle mich bei dem Verein nicht wirklich wohl.

      Hast Du mal bei Daimler nachgefragt. Die haben etwas mehr Erfahrung mit dem 112 Motor :rolleyes: - wurde ja in zig Baureihen eingesetzt.

      Bei dem im Raum stehenden Betrag vielleicht eine Überlegung wert. Ich habe immer ein etwas ungutes Gefühl, wenn die in der aktuellen Situation von Kulanz sprechen. :whistling:

      Auf alle Fälle hoffe ich für Dich, dass es nicht so schlimm und teuer wird, wie es bis jetzt aussieht!

      Gruß, Wolfgang
    • Um einen Pleuellagerschaden zu diagnostizieren muss der Motor nicht raus. Es genügt die Ölwanne abzuschrauben und ggf. die unteren Pleuellagerdeckel zu entfernen. Bei so einer Aussage würde ich sofort die Werkstatt wechseln.

      Kolbenbolzenspiel: Dazu muss der Kopf runter. Und dazu sollte der Motor dann wirklich raus. Es gab schon mal einen Fall mit Kolbenbolzenspiel und daraus folgen einen Kolbenkipper. Dann muss aber der komplette Kopf neu gemacht, oder ggf. getauscht werden, weil die Zylinderlaufbuchsen eine Silitec Beschichtung haben und nicht so ohne weiteres auf Übermaß aufgebohrt werden können. Außerdem brauchst Du dann einen Satz Übermaßkolben. Das wird ein richtig teurer Spaß.

      Ich würde auf gar keinen Fall irgendeine Reparaturentscheidung treffen bevor keine klare Fehleranalyse auf dem Tisch liegt. Liegt diese vor, würde ich bei freien Motorinstandsetzungsbetrieben Vergleichsangebote einholen.

      Falls es sich um einen größeren Schaden handelt, könnte es preiswerter sein einen Gebrauchtmotor einzubauen.

      Bleibt zu hoffen, daß es nichts Schlimmeres ist.

      :winke:
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    • Mosel XF 77 schrieb:

      Bevor die Chrysler Männer weiter machen… lieber zu Daimler fahren. Die haben die Dinger x-mal verbaut.

      Meine Rede ^^ (s.oben!)

      @waverider: Leider bist Du in Berlin, wir haben hier im Raum Biberach einen Spezialisten, der DB-Motoren und Getriebe repariert. Die Firma ist deutschlandweit tätig. Hat Gebraucht- und Tauschaggregate und diverse ETs (auch gebraucht) am Lager. Sind sehr kompetent und preislich interessant. goherrmanns.de/

      Gruß, Wolfgang
    • Heute erste handfeste Nachrichten: Im dritten Zylinder wurden Abschürfungen festgestellt, Ursache noch unbekannt?

      Laut kurzem Telefonat heute Abend müßte die Zylinderbank auf Übermaß gebracht werden und dementsprechend neue Kolben ect. verbaut werden - was aber Chrysler nicht macht. :huh: Chrysler würde neuen Motor einbauen, da sie keine Übermaßmaterialien haben ect.

      Da ich den letzten Service bei dehnen gemacht habe, bzw. das Auto scheckheftgeflegt ist wird der Meister sich für mich bei der Kulanz einsetzen. Genaue Zahlen erfahre ich morgen. Ich hoffe das fällt positiv für mich aus.

      Der Motor ist komplett zerlegt. Die Frage die sich mir stellt ist: Neuen Motor von Chrysler einbauen lassen - Kosten, bzw.Garantie?, oder das Auto und den Rest vom Motor mitnehmen und dann zum Motoraufbereiter gehen.

      Da ist aber wieder das Problem - wie bekomme ich das alles dahin und baut er das dann auch alles wieder zur vollen Zufriedenheit ein. (Kosten? und Garantie?). Alles Fragen die mich gerade tierisch abnerven X( Es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht 8|

      MFG Denny

      PS: So langsam passt der Avatar zu meinem Wohlbefinden. :)
    • Hi Denny,

      also - das ist leider der worst case. Ich nehme mal an die Ursache ist entweder ein Kolbenkipper - verursacht durch einen Pleuellagerschaden, oder Kolbenbolzenspiel. Wie oben schon beschrieben haben die Zylinderlaufbuchsen eine Silitecbeschichtung. Das wird schwierig die auf Übermaß zu bringen - dazu kann dir nur ein Motorinstandsetzer Auskunft geben. Auch sollte geklärt werden was alles ersetzt werden muß. Möglicherweise reicht es einen neuen (oder gebrauchten) Zylinderkopf zu verbauen und nur die defekten Teile zu tauschen - Kolben, Pleuel, Dichtungen ... Möglicherweise ist das der preiswertere Weg. Aber das kann eigentlich nur ein Motoreninstandsetzer entscheiden.

      Von Chrysler bekommst Du selbstverständlich eine Gewährleistung auf alle erbrachten Arbeiten.

      Das Chrysler Dir einen AT-Motor verbauen will ist klar. Bei einer Reparatur besteht immer ein Restrisiko. Außerdem können die in der Regel nur Teile tauschen. Allerdings würde ich mal fragen, ob die nicht einen Motorinstandsetzungsbetrieb an der Hand haben, der die Reparatur ggf. auch übernehmen könnte.

      Zuerst würde ich mit der Schadensbeschreibung bei verschiedenen Motorinstandsetzern ein Angebot einholen. Normalerweise müssten die Dir anhand des Schadensbildes auch sagen können wie und zu welchem Preis das zu reparieren ist.

      Good luck!

      :winke:
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    • Könnte mir als technischem Laien mal einer erklären, wie es zu solch einem Schaden kommen kann, obwohl der Wagen gewartet wurde und es sich um eine vernünftige, nicht "hochgezüchtete" Maschine handelt? Und was wäre schlimmstenfalls geschehen, wenn Denny das Geräusch einfach ignoriert hätte. Kapitaler Motorschaden nach X Kilometern?

      Gruß
      Achim