Hallo alle miteinander,
Ich wollte euch mal 'ne Rückmeldung geben, wie das Wochenende so gelaufen ist.
Unser Wochenende hat ja schließlich schon am Donnerstag schon angefangen, mit der ausgemachten 12:00 Uhr mittags am Startpunkt in Pirmasens an der Aral Tankstelle war, wie nicht anders zu erwarten, die komplette Tankstelle lahmgelegt.
Die sind aus allen Ecken gekommen, Crossfire soweit das Auge gereicht.
Da sehe ich auch schon einen Freund mit anderem Auto? Dieser hatte mit seinem Auto unterwegs Probleme, hat versucht diesen zu reparieren, was nicht möglich war. Ist dann noch mal nach Hause gefahren und mit dem Ersatzwagen gekommen, ist nicht so spektakulär, wenn man in Pirmasens wohnt, aber man über 550 Km Anreise hat, ist das schon eine Nummer.
Mein zweites Highlight ließ nicht lange auf sich warten, erzählt mir tatsächlich eine Freundin. Die haben zu Hause Baustelle. Und wer schon einmal eine Baustelle zu Hause hatte, weiß – lange Wochenende sind Gold wert – kein Boden in der Küche und im Flur die Küche rausgerissen und nur wegen dem Spaß am Treffen alles stehenden und liegen gelassen, um in Pirmasens dabei zu sein.
Als dann alle anderen da waren, sind wir los – mit der guten Laune im Gepäck – zur Mini- Ausfahrt nach Zweibrücken an die Kartbahn. Diese hatten wir als Exklusiv-Buchung außerhalb der Öffnungszeiten gemietet, was sich auch als sinnvoll erwiesen hat. In Summe sind 16 der Todes mutigen Piloten in ihre Cockpits gestiegen. Diese fuhren wie vom Teufel persönlich besessen um Platz 1 und was kaum zu glauben war, alle anderen 15 belegte zusammen den zweiten Platz. Nach der Siegerehrung mit Champagner und Pokal sind wir zurück nach Pirmasens in die Stadtmitte.
Die Stadtmitte von Pirmasens ist ausschließlich durch die Fußgängerzone zu erreichen, welche vom PKWs nicht befahren werden darf. Durch Sondergenehmigungen für jeden einzelnen Crossfire haben wir den traumhaften Brunnen, das Stadt Wahrzeichen, der Stadt Pirmasens als Hintergrund nützen können, für Fotos mit der untergehenden Sonne, die sich perfekt im Lack reflektiert hat.
Nachdem wir die Autos weggestellt hatten, sind wir im Brauhaus verköstigt worden und haben den Abend ausklingen lassen.
Freitags morgens haben wir uns in der Jugendherberge zum Frühstück getroffen, bevor wir wieder den Treffpunkt Aral Tankstelle losgefahren sind. Da traf ich einen weiteren Freund und der erzählte mir, er habe die halbe Nacht am Lenkradschloss gebaut, bevor er Nachtschicht ist, um dann morgens das Auto komplett fertig zu bauen, damit er jetzt pünktlich ist, zur Ausfahrt.
Es war echt faszinierend, was jeder einzelne auf sich genommen hat, nur um dabei zu sein.
Als sich an der Aral Tankstelle alle gesammelt hatten, waren wir auch schon soweit, dass wir losfahren konnten. Für den ersten Stopp mussten wir zwangsläufig durch Pirmasens durch, was generell nie ein Problem darstellt, aber ausgerechnet an diesem Tag war das größte Verkehrsaufkommen des Jahrtausends.
Wir ließen uns nicht den Spaß verderben, und waren auch ein paar Minuten später schon auf dem Weg, dieser führt uns über eine alte Berg-Rennstrecke durch Wälder an Badeseen vorbei ins benachbarte Frankreich wo wir dann auch ein „Häppchen“ zu Mittag aßen, der eine oder andere jammerte über Bauchschmerzen. Vermutlich vor Hunger, nicht aber, weil die Portionen so groß war. 
Frisch gestärkt ging es dann weiter von Frankreich ins benachbarte Saarland und von dort zurück in die Pfalz, um genauer zu sein Kaiserslautern, wo wir bei dem Mexikaner zu Abend aßen. Dieser machte wie immer seinen Job perfekt. Das Essen ist nur zu empfehlen.
Nach dem Essen fuhren wir von Kaiserslautern nach Pirmasens zurück, wo wir uns in einer Cocktailbar für ein, zwei Drinks trafen. Dort angekommen, rief mich ein Freund an mit der Bitte, ob ich ihn doch überbrücken könnte. Patrick und ich zu dem besagte Auto, da war uns relativ schnell klar, dass nicht die Batterie, sondern Lichtmaschine der Übeltäter war.
Am kommenden Samstagmorgen haben wir dann auf die schnelle eine Lichtmaschine und gleichzeitig Batterie besorgt, damit auch dieser Crossfire Fahrer wieder mit seinem Schätzchen vereint war.
Hier endete leider meine die Story, da ich dann nach Hause musste, um am online Unterricht teilzunehmen.
Und jetzt noch einmal Danke an alle, die dabei waren und selbstverständlich alle, die bei der Organisation geholfen haben.
Gruß Sascha